19. April 2019 / 18:15 Uhr

Grizzlys Wolfsburg: Steven Raabe schafft Aufstieg mit der U18-Nationalmannschaft

Grizzlys Wolfsburg: Steven Raabe schafft Aufstieg mit der U18-Nationalmannschaft

Jürgen Braun
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
17.04.2019, Tschechien, Karlsbad: Eishockey: Länderspiel, Tschechien - Deutschland. Gerrit Fauser (l) aus Deutschland in Aktion gegen Robin Hanzl aus Tschechien. Foto: Slavomír Kube?/CTK/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Für ihn geht es weiter: Aus dem Grizzlys-Trio darf nur Gerrit Fauser (l.) die WM-Vorbereitung mit der deutschen A-Nationalmannschaft fortsetzen. © (c) CTK
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Freude in der Nachwuchsabteilung der Grizzlys Wolfsburg, Freude aber auch bei den Wolfsburger Eishockey-Profis und ihrem Manager Charly Fliegauf! Steven Raabe hat mit der U18 am Donnerstag schon den Aufstieg in die A-Gruppe der WM geschafft. Auch die A-Nationalspieler verkauften sich gegen Tschechien gut. Aber: Aus dem Wolfsburger Trio bleibt nur Gerrit Fauser für die dritte Phase der WM-Vorbereitung im Aufgebot. Und: Die Torwarttrainer-Frage im DEL-Team ist beantwortet.

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Der Reihe nach: Ilari Näckel wird auch in der kommenden Saison Torwart-Trainer der Grizzlys Wolfsburg sein. Die Personalie muss nur noch verkündet werden. Der ruhige Finne geht damit in seine zweite Saison in Wolfsburg. In den vergangenen Monaten hatte er viel zusätzliche Arbeit mit dem lange verletzten Felix Brückmann gemacht, der davon sehr angetan war. Weitergehen wird voraussichtlich auch die Kooperation mit Zweitligist Kassel Huskies. „Beide Seiten wollen“, so Fliegauf. „Allerdings werden die Eckpunkte noch besprochen.“

Fanfest in schwarz-orange: Die Grizzlys feierten mit ihren Anhängern den Saisonabschluss im Wolfsburger Hallenbad. Zur Galerie
Fanfest in schwarz-orange: Die Grizzlys feierten mit ihren Anhängern den Saisonabschluss im Wolfsburger Hallenbad. ©
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In Grenoble hat derweil die deutsche U18-Nationalmannschaft den im Vorjahr mit vier Siegen aus fünf Spielen verpassten Aufstieg in die Elitegruppe schon erreicht. Nach vier Siegen aus vier Spielen ist Deutschland auch bei einer Niederlage am Samstag gegen Gastgeber Frankreich nicht mehr einzuholen. Allerdings wollen die Spieler um Wolfsburgs Verteidiger Steven Raabe und den Bald-Wolfsburger Jan Nijenhuis (Mannheim) einen weiteren Sieg einfahren. Am Donnerstagnachmittag wurde nach dem 13:1 gegen die Ukraine ein wenig ausgiebiger auf dem Eis gejubelt, ansonsten bleibt die Konzentration hoch. Auch für Freitag war Training angesetzt.

Fliegauf freut sich mit Wolfsburgs Youngster

Dass der Aufstieg schon nach vier Spielen klar ist, damit hätte Raabe nicht gerechnet. Der sagt schmunzelnd: „In dieser Saison hätte ich mit vielem nicht gerechnet.“ Vom DNL-III-Akteur zu DEL-Einsätze und in den WM-Kader – vor einem Jahr war das noch ein Traum. Raabe gab sich nach dem Erfolg selbstkritisch. „Ich fand, meine Auftritte waren nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte.“ Bis zu dieser Saison war er immer Stürmer gewesen. Die Erfahrungen werden ihm weiterhelfen. Am Sonntag geht es zurück. Raabe fliegt mit dem Team, Vater Eduard, der sich die letzten Partien seines Sohnes im Turnier vor Ort angeschaut hatte, fährt mit dem Auto zurück. Fliegauf: „Für Steven endet eine traumhafte Saison mit dem Debüt in der DEL sowie in der U18-Nationalmannschaft mit dem ersehnten Aufstieg in die A-Gruppe. Eine Cinderella-Story schlechthin...“

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WM-Vorbereitung: Krupp und Bittner nicht mehr im Kader

Die A-Nationalmannschaft verlor auch das zweite Spiel binnen 24 Stunden in Karlovy Vary mit 4:5 gegen Tschechien. Erneut war Deutschland offensiv stark, konnte defensiv aber nicht immer dem tschechischen Druck standhalten. Für die weiteren Vorbereitungsspiele auf die WM in der Slowakei (10. bis 26. Mai) am 25. und 27. April gegen Österreich wird sich das DEB-Team durch sieben Zugänge aus der DEL und der NHL wieder wandeln. Von den drei Grizzlys bleibt nur Gerrit Fauser, Silberheld von Olympia 2018, dabei, während Björn Krupp, der nach Mannheim wechselt, und dessen Abwehrkollege Dominik Bittner, der aus Schwenningen nach Wolfsburg kommt, nicht mehr zum Aufgebot gehören. „Ich habe von den Jungs alles an Einsatz und Charakter bekommen. Aber wir müssen diejenigen weiterspielen lassen, die aus unserer Sicht am besten in die Rollen hineinpassen“, erklärte Bundestrainer Toni Söderholm. Fauser, der mit dem Team seit fast zwei Wochen unterwegs war und vier Länderspiele absolvierte, dabei zuletzt Kapitän war, sagt: "Ich freue mich jetzt auf die Tage daheim und dann freue ich mich auf die nächsten Spiele und werde versuchen, mich weiter zu empfehlen." Am 25. April gehet die Vorbereitung gegen Österreich weiter.

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