26. Oktober 2019 / 00:31 Uhr

Grizzlys Wolfsburg: Torschütze Höhenleitner fand das Spiel "bescheiden"

Grizzlys Wolfsburg: Torschütze Höhenleitner fand das Spiel "bescheiden"

Jürgen Braun
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Christoph Höhenleitner von den Grizzlys Wolfsburg feiert das Tor zum 1:0 während des Spiels zwischen den Grizzlys Wolfsburg und den Thomas Sabo Ice Tigers am 25.10.2019 in Wolfsburg, Deutschland. (Foto von Jan-Philipp Burmann/City-Press GmbH)
Fand Wolfsburgs Leistung "bescheiden": Grizzlys-Routinier Christoph Höhenleitner. © City-Press / Grizzlys Wolfsburg
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Im letzten Drittel in Führung gegangen, aber dann binnen 46 Sekunden zwei Tore kassiert und am Ende 2:4 verloren. Bei Eishockey-DEL-Klub Grizzlys Wolfsburg war die Stimmung nach der Pleite gegen Nürnberg verständlicherweise nicht gut. Stimmen zum Spiel.

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Waren Siege gegen die Kellerkinder Krefeld und Iserlohn nur ein Zwischenhoch nach sieben Pleiten am Stück? Gegen Nürnberg (ohne seine Stars Philippe Dupuis und Patrick Reimer) verfielen die Grizzlys wieder in bekannte Muster, spielten keine 60 konstanten Minuten, schossen zum zehnten Mal nicht mehr als zwei Tore, verspielten eine Führung und bringen damit Coach Pat Cortina erneut unter Druck, kaum, dass nach sieben glatten Pleiten in Folge mal zwei ganz knappe Siege (gegen andere Kellerkinder) gelungen waren.

Beinahe Siegzwang in Schwenningen

Am Sonntag (14 Uhr) in Schwenningen ist eigentlich schon Siegzwang, danach gegen München und in Augsburg werden es nämlich auf dem Papier weitaus härtere Nüsse, bevor es in die Spielpause geht. Christoph Höhenleitner war nach seinem Comeback enttäuscht: „Das Spiel zu verlieren, ist sehr bescheiden“, sagte der Torschütze zum 1:0. Das müssen wir aufarbeiten. Im zweiten Drittel haben wir zu viele Konter hergegeben und uns im Schlussdrittel selbst um die Punkte gebracht.“

Die Grizzlys Wolfsburg (schwarze Trikots) gewannen ein umkämpftes Spiel gegen die Iserlohn Roosters (in Weiß) im Penaltyschießen. Zur Galerie
Die Grizzlys Wolfsburg (schwarze Trikots) gewannen ein umkämpftes Spiel gegen die Iserlohn Roosters (in Weiß) im Penaltyschießen. ©
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Cortina, für den es am Sonntag die erste Rückkehr zu seinem Ex-Klub gibt, haderte: „Ich bin nicht zufrieden. Nürnberg hat clever gespielt, aber wir haben im zweiten Drittel zu viele Scheiben verloren, zu viele Strafen kassiert.“ Wie so oft hatte sein Team streckenweise gut gespielt, teilweise aber auch fahrig und unkoordiniert. Und erneut waren nicht alle Akteure solide.

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