01. Februar 2019 / 21:52 Uhr

Grizzlys Wolfsburg unterliegen den Kölner Haien mit 2:4

Grizzlys Wolfsburg unterliegen den Kölner Haien mit 2:4

Jürgen Braun
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Jeremy Welsh von den Grizzlys Wolfsburg und Dominik Tiffels von den Kšlner Haien wŠhrend des Spiels zwischen den Grizzlys Wolfsburg und den Kšlner Haien am 01.02.2019 in Wolfsburg, Deutschland. (Foto von Moritz Eden/City-Press GmbH)
Seine Führung hielt nicht: Jeremy Welsh (l.) schoss Wolfsburgs 1:0 gegen Köln. Die Grizzlys führten auch noch 2:1, unterlagen aber 2:4. © City-Press / Grizzlys Wolfsburg
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Die Grizzlys Wolfsburg haben im Eishockey-Oberhaus ein weiteres Stück von ihrer Mini-Chance auf die Play-Offs eingebüßt. Sie unterlagen den Kölner Haien vor 2900 Zuschauern mit 2:4 (1:1, 1:0, 0:3). Rechnerisch können sie die Endrunde immer noch erreichen, doch sie müssen in acht Spielen mindestens zehn Zähler aufholen.

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Erst drängt Köln, dann die Grizzlys

Drei Minuten sah es aus wie eine Machtdemonstration der Haie. Die Grizzlys standen unter Druck, der Ex-Wolfsburger Fabio Pfohl verpasste die vor dem Tor freiliegende Scheibe und vergab so die größte Kölner Chance in dieser Phase. Doch dann sorgte Wolfsburgs vierte Reihe für ein Signal. Nick Latta, Brent Aubin und Alexander Karachun setzten sich sich in Kölns Zone fest. Karachun prüfte Gustaf Wesslau mit einem Schuss aufs Dreieck, Kölns Schlussmann parierte. Kurz danach traf Spencer Machacek die Scheibe frei vor Kölns Tor nicht, dann prüfte Sebastian Furchner noch Wesslau.In der 9. Minute war es dann soweit - Jeremy Welsh traf genau zum 1:0. Danach war's ausgeglichen, bis Köln ein Powerplay bekam. Erst traf Pfohl (15.) den Pfosten, und als das Powerplay gerade abgelaufen war, brachte Felix Schütz die Scheibe clever aus verdeckter Position und schrägem Winkel ins lange Eck zum 1:1 an David Leggio vorbei ins Wolfsburger Tor.

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Große Chancen für beide, aber nur Wolfsburg trifft

Im zweiten Drittel bestimmte erneut Köln in der Anfangsphase den Takt, begünstigt aber auch durch ein weiteres Powerplay. Wolfsburg überstand die Unterzahl, wenig später kam es zum ersten Torschuss. Weil Wolfsburgs bester Torjäger Dan Sparre nach Kölner Fehlpass alleine unterwegs war, war dieser Schuss dann auch gleich drin - 2:1 für Wolfsburg. Nun wurde es wieder ausgeglichener. Und auf jeder Seite hätte es scheppern müssen. Sebastian Uvira (30.) stand frei vor Leggio und verzog, auf der anderen Seite konterten Petr Pohl und Cole Cassels - Moritz Müller blockte Cassels' Schläger, als der ins freie Tor schieben wollte (33.). Mike Zalewski (36.) traf für Köln dann noch den Außenpfosten. Aus Wolfsburger Sicht ärgerlich: Zwei Powerplays blieben ungenutzt. Andererseits nichts Ungewöhnliches beim schlechtesten Überzahlteam der Liga. Am Ende des zweiten Drittels waren die Grizzlys auf dem Weg, die vor ihnen platzierten Nürnberg und Krefeld lagen hinten.

Im letzten Drittel fressen die Haie die Grizzlys

Selbst gewinnen und auf Patzer der Konkurrenten hoffen - die Grizzlys bekamen das, was sie selbst in der Hand hatten, aber nicht hin. Nach 139 Sekunden des Schlussabschnits glichen die Haie aus. Leggio hatte die Scheibe nach einem Schuss nicht kontrollieren können, Ryan Jones stand bereit - 2:2. Knapp fünf Minuten hatten beide Teams je einen Spieler weniger, Morgan Ellis brachte sich vor Wolfsburgs Tor in Position, Sparre kam beim Pass von Colby Genoway einen Tick zu spät - Ellis traf zum 3:2 der Gäste. Im Endeffekt waren die Grizzlys nicht durchschlagskräftig genug. Und: Ihre Powerplayschwäche kostete sie wieder einmal ein besseres Ergebnis. Auch als Coach Hans Kossmann bereits acht Minuten vor Schluss bei Überzahl Leggio zu Gunsten eines sechsten Feldspielers zwischenzeitlich herausnahm, sprang nichts heraus. Kurz vor Schluss traf der Tabellenvierte durch Lucas Dumont noch zum 4:2 ins leere Netz.

Am Sonntag (16.30 Uhr) erwarten die Grizzlys den ERC Ingolstadt zum zweiten Heimspiel des Wochenendes in der Eis-Arena.

Pokaljubiläum - Sondertrikots beim Bremerhaven-Spiel

Am 24. Februar jährt sich zum zehnten Mal der Sieg der Grizzlys im deutschen Eishockey-Pokal. Zum Spiel gegen die Fischtown Pinguins werden die Wolfsburger in Retro-Trikots im Look von damals auflaufen. Es wird einige Aktionen rund ums Spiel geben, Profis von damals werden in der Halle sein. Die Sondertrikots gibt es auch für Fans, sie sollten aber in den nächsten Tagen vorbestellen. Mehr Infos hier

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