04. Juli 2021 / 17:51 Uhr

"Große Nummern im kleinen Fußball": Das ist die Top-Elf von Sascha Pohle

"Große Nummern im kleinen Fußball": Das ist die Top-Elf von Sascha Pohle

Christian Purbs
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
So machen wir das: Trainer Sascha Pohle gibt den Spielern des SV Dedensen Anweisungen. 
So machen wir das: Trainer Sascha Pohle gibt den Spielern des SV Dedensen Anweisungen.  © CHRISTIAN HANKE
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Welcher Torwart war der beste, welcher Stürmer hatte einen genialen Torriecher? Dieses Mal stellt Sascha Pohle seine persönliche Top-Elf im SPORTBUZZER vor. Der 38-Jährige war als Spieler für den OSV Hannover aktiv und ist inzwischen seit sieben Jahren Coach des Kreisligisten SV Dedensen. 

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Fußballer kommen und gehen – in dieser Hinsicht sind Profi- und Amateurklubs auf Augenhöhe. Doch einige Akteure hinterlassen Eindruck – sei es durch Qualität auf dem Platz oder ihre Charaktereigenschaften. In der Serie "Große Nummern im kleinen Fußball" erzählen bekannte Trainer und Spieler von diesen Kickern und nominieren beim SPORTBUZZER ihre Top-Elf.

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Dieses Mal ist Sascha Pohle an der Reihe. Der 38-Jährige hat selbst unter anderem beim OSV Hannover gekickt und ist seit sieben Jahren Trainer des Kreisligisten SV Dedensen.

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Niklas Trapphagen (Tor): Zuverlässiger Keeper, der immer da ist und vollen Einsatz zeigt. Verfällt ab und zu in Diskussionen mit seinen Vorderleuten, auf welchem Fuß man ihn anspielen darf. Ich bin gespannt, ob ich noch erlebe, dass er mal einen Elfmeter hält.

Marc Becker (Abwehr): Sein Spitzname ist Windhund. Unglaublich gute Übersicht, starker linker Fuß. Gute Technik für einen Defensivspieler, dazu extrem flexibel einsetzbar. Auf den war immer Verlass, auch bei Mannschaftsabenden.

Fabian Wöller (Abwehr): Harter Brocken im Zweikampf, hat unsere Stürmer immer gerne mit seinen legendären langen Bällen auf die Reise geschickt.

Frederik Flasbart (Abwehr): Marathonläufer, berühmt und berüchtigt für seine legendären Sololäufe. Leider endeten seine Abschlüsse meistens im Ballfangzaun oder auf dem Feld.

Die Bilder der Saison 2020/21 in Hannovers Amateurfußball

Levestes Sascha Romaus überwindet Kirchdorfs Schlussmann Jens Trampenau und trifft zum vermeintlichen 1:1-Ausgleich. Zur Galerie
Levestes Sascha Romaus überwindet Kirchdorfs Schlussmann Jens Trampenau und trifft zum vermeintlichen 1:1-Ausgleich. ©

Alexander Bedanski (Mittelfeld): Jede Mannschaft, in der er gespielt hat, wurde mit ihm besser. Chef im Mittelfeld, hohe Spielintelligenz und starkes Zweikampfverhalten. Und ab und zu hat er sogar auch mal das Tor getroffen.

Dennis Nebel (Mittelfeld): Der Organisator, ein Geschenk für jeden Trainer. Nicht nur ein guter Fußballer, er kümmert sich auch um alle anderen Belange rund um die Mannschaft.

Timo Frercks (Mittelfeld): Im Training auf das nötigste bedacht, dafür läuft er im Spiel regelrecht heiß. Pfeilschnell auf dem Flügel unterwegs, guter Techniker und stark im Abschluss. Zur Defensivarbeit muss man ihn dafür des Öfteren mal „überreden“. Da hat er eigene Vorstellungen.

Fabian Rosenau (Mittelfeld): Diese Position vergebe ich in Gedenken an Fabian, er war einer meiner besten Freunde und ist leider viel zu früh verstorben. Der einzig wahre Zehner für mich. Starke Technik, gute Übersicht, Torgefahr – er hatte alles. Dazu noch ein Wahnsinnstyp, der alle um sich herum zum Lachen gebracht hat.

Gunter Peschke (Sturm): Schrecken der gegnerischen Trainer, man konnte ihn nie völlig abmelden. Ich kann mich an keine Saison erinnern, in der er unter 20 Treffern geblieben ist. Vor dem Tor eiskalt. Zudem ein starker Keeper, wenn mal Not am Mann war.

Markus Vogel (Sturm): Mit Abstand der beste Spieler, den ich im Amateurfußball auf dem Platz gesehen habe. Seine Rekordsaison mit 74 Toren war überragend. Sportlich und menschlich ein super Typ.

Christian Kolter (Sturm): Mister Ehrgeiz, will immer gewinnen und bringt dafür alles auf den Platz. Trotz seines fortgeschrittenen Alters immer noch brandgefährlich. Trägt nach eigener Aussage nie wieder ein Tor vom Platz.