15. Mai 2020 / 16:15 Uhr

"Große Nummern im kleinen Fußball": Das ist die persönliche Top-Elf von Detlev Rogalla

"Große Nummern im kleinen Fußball": Das ist die persönliche Top-Elf von Detlev Rogalla

Ole Rottmann
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Die persönliche Topelf nominieren ... keine leichte Aufgabe für Detlev Rogalla.
Die persönliche Topelf nominieren ... keine leichte Aufgabe für Detlev Rogalla.
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Detlev Rogalla ist insgesamt 19 Jahre lang Trainer des TSV Mühlenfeld gewesen, er hat den Sport in der Region mitgeprägt. In der neuen Serie "Große Nummern im kleinen Fußball" stellt er seine Top-Elf vor, in der Schande, Hase, Piete, Willi und Franzl nicht fehlen dürfen.

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Fußballer kommen und gehen – in dieser Hinsicht sind Profivereine und Amateurklubs auf Augenhöhe. Doch einige Akteure hinterlassen Eindruck – sei es durch ihre Qualität auf dem Platz oder ihre Charaktereigenschaften. In der neuen Serie „Große Nummern im kleinen Fußball“ berichten Trainer und Spieler von eben solchen Kicker aus der Region und nennen ihre ganz persönliche Top-Elf. Dieses Mal Detlev Rogalla, der zwischen 1994 und 1998 sowie von 2000 bis 2015 insgesamt 19 Jahre lang Trainer des TSV Mühlenfeld war.

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Mehr Berichte aus der Region

Daniel Beißner (Tor): "Ein Keeper mit großer Spannweite und enormer Präsenz. Stand 90 Minuten lang immer unter Hochspannung."

Andreas Stenzel (Abwehr): "Kompensierte seine fußballerischen „Fähigkeiten“ mit unbändigem Kampf und Willen. Persönliche Fehler und Misserfolge kommentierte er stets mit dem Ruf „Schande“. Daraus resultierte sein gleichlautender Spitzname."

Helge Deuter (Abwehr): "Erst Spieler, dann Kapitän und lange Co-Trainer beim TSV Mühlenfeld. Sinnbild für Loyalität und Geradlinigkeit."

Udo Grevesmühl (Abwehr): "Sein Spielstil und seine Position erinnern an Franz Beckenbauer. Daher auch sein Spitzname „Franzl“."

Tobias Ehrich (Abwehr): "Die Geschwindigkeit ist sein Markenzeichen. Einer der schnellsten Verteidiger, den ich je trainieren durfte. Menschlich makellos."

Das sind die Bilder der Saison 2019/20 in Hannovers Amateurfußball

Harte Landung: Sarstedts Torschütze zum 3:1, Christian Schäfer, prallt hart auf den Boden.  Zur Galerie
Harte Landung: Sarstedts Torschütze zum 3:1, Christian Schäfer, prallt hart auf den Boden.  ©

Johannes Dietwald (Mittelfeld): "Wechselte 2007 von Hannover 96 zum TSV Mühlenfeld zurück. Mit diesem dynamischen Ex-Profi gelang uns sofort der Aufstieg in die damalige Bezirksoberliga, wo wir sechs Spieljahre präsent waren."

Dirk Hasenpusch (Mittelfeld): "Mit „Hase“ durfte ich zwei Jahre ab 1987 bei Wacker Neustadt zusammenspielen. Ein wuchtiger, torgefährlicher Mittelfeldspieler. Leider hat er zu wenig aus seinem Talent gemacht. Stichwort: Lebenswandel."

Daniel Schöbel (Mittelfeld): "Ein sehr intelligenter Spieler. Am Boden und in der Luft technisch sehr begabt. Er war zu Höherem berufen und wechselte deshalb 2001 zum TSV Havelse. Leider verhinderte eine Krankheit seinen ganz großen Durchbruch."

Die besten Torschützen aus der Region Hannover in den Bezirksligen 1, 2, 3 und 4 (Stand: 08.03.2020)

18 Tore Zur Galerie
18 Tore ©

Detlef Lindner (Sturm): "„Piete“ schoss den STK Eilvese 1990 erstmalig in den Bezirk. Mit 41 von 68 Toren hatte er maßgeblichen Anteil am Aufstieg in die Bezirksklasse. Der beste Mittelstürmer, mit dem ich je zusammengespielt habe. Training war leider ein Fremdwort für ihn, sonst wäre er weit oben gelandet."

Thomas Rogalla (Sturm): "Bruderherz. Für seine Körpergröße und Übersetzung ein technisch überragender Fußballer. Übertrieb aber manchmal das Einzelspiel. Ein zweiter Ball war deshalb oft notwendig (lacht)."

Andreas Buse (Sturm): "„Willi“, wie ihn alle nennen, ist Mister Mühlenfeld. Freistoßspezialist und sehr kopfballstark. Trotz ständiger Offerten hat er nie den Verein gewechselt. Hochachtung!"