27. Dezember 2021 / 11:28 Uhr

"Große Nummern im kleinen Fußball": Das ist die Top-Elf von Kai Bussius

"Große Nummern im kleinen Fußball": Das ist die Top-Elf von Kai Bussius

Ole Rottmann
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
In Blau und Weiß: Kai Bussius (Mitte) jubelt schon sein ganzes Fußballerleben für den MTV Engelbostel-Schulenburg.
In Blau und Weiß: Kai Bussius (Mitte) jubelt schon sein ganzes Fußballerleben für den MTV Engelbostel-Schulenburg. © Michael Plümer
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Welcher Torwart war der beste, welcher Stürmer hatte einen genialen Torriecher? Dieses Mal stellt Kai Bussius seine persönliche Top-Elf im SPORTBUZZER vor. Der mittlerweile 42-Jährige spielt schon sein ganzes Fußballerleben für den MTV Engelbostel-Schulenburg.

Fußballer kommen und gehen – in dieser Hinsicht sind Profi- und Amateurklubs auf Augenhöhe. Doch einige Akteure hinterlassen Eindruck – sei es durch Qualität auf dem Platz oder ihre Charaktereigenschaften. In der Serie "Große Nummern im kleinen Fußball" erzählen bekannte Trainer und Spieler von diesen Kickern und nominieren beim SPORTBUZZER ihre Top-Elf.

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Dieses Mal ist Kai Bussius an der Reihe. „Ich gebe zu bedenken, dass das bei mir langweilig werden könnte, da ich Zeit meines Lebens nur bei einem einzigen Verein gespielt habe“, sagt das Urgestein des MTV Engelbostel-Schulenburg. Mit fünf fing der mittlerweile 42-Jährige am Stadtweg an, 2014 beendete der Allrounder seine Karriere. Mittlerweile ist der Versicherungsfachwirt Kapitän der MTV-Altherren. Seine Zwillinge Mika und Luis (11) kicken bei den D-Junioren. Natürlich in Engelbostel.

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Björn Reinhold (Tor): Hat als Keeper des TSV Krähenwinkel/Kaltenweide mindestens drei Elfmeter von mir gehalten. Das nervt noch immer.


Jens Rebke (Abwehr): Unglaublich zweikampfstark. Jetzt bei den Alten Herren ist er mein Co-Kapitän.

Bastian Schülke (Abwehr): Auch vom TSV KK. Vor und nach dem Spiel war immer alles gut. Währenddessen waren die Begegnungen mit ihm meist mit Schmerzen verbunden.

Marc Flohr (Abwehr): In der Bezirksoberliga mein Partner in der Abwehr. Er hat nie aufgegeben, und ich habe eine Menge von ihm gelernt. Mittlerweile ist Marc Sportlicher Leiter beim TuS Sachsenhausen in Brandenburg.

Das sind die Helden der Woche der Region Hannover in der Saison 2021/22

Erst hat <b>Patrick Lehmann</b> in Bavenstedt gepatzt, dann aber mit zahlreichen Glanztaten den Gegner in den Wahnsinn getrieben. Für seine starke Leistung beim 2:1 des TSV Pattensen ist der junge Torhüter mit 67,9 Prozent der Stimmen zum ersten Held der Woche der neuen Saison gewählt worden. Zur Galerie
Erst hat Patrick Lehmann in Bavenstedt gepatzt, dann aber mit zahlreichen Glanztaten den Gegner in den Wahnsinn getrieben. Für seine starke Leistung beim 2:1 des TSV Pattensen ist der junge Torhüter mit 67,9 Prozent der Stimmen zum ersten Held der Woche der neuen Saison gewählt worden. ©

Dejan Vujevic (heißt mittlerweile Dejan List, Mittelfeld): Die Coolness in Person. Er hat sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt und war einer der abgezocktesten Spieler, mit dem ich je zusammengespielt habe.

Sascha Dubiel (Mittelfeld): Sascha konnte alles. Bis auf Kopfball, was aber eher daran lag, dass er seine Frisur nicht in Unordnung bringen wollte.

Marcus Bohne (Mittelfeld): Einer der langsamsten Spieler, den ich kenne. Trotzdem war er kaum vom Ball zu trennen, und sein linker Fuß ist eine echte Waffe.

Philipp Lyding (Mittelfeld): Cooler Typ ohne Schwächen. Er ist technisch echt stark und ungemein fußballintelligent.

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Florian Meybohm (Sturm): Mit Flo spiele ich seit dem fünften Lebensjahr zusammen. Zum Glück war er immer in meiner Mannschaft. Unglaublich torgefährlich und stets mit einem „Tipp“ an die eigenen Kollegen. Er ist außerdem der einzige meiner Mitspieler, der es geschafft hat, in der 3. Minute Gelb-Rot wegen Meckerns zu kassieren.

Thomas Neumann (Sturm): Auch eine „Krähe“. War eigentlich ein angenehmer Gegenspieler, der wenig gelaufen ist. Am Ende hat er aber leider trotzdem immer sein Tor geschossen.

Jürgen Rische (Sturm): Gegen ihn durfte ich 2006 im Freundschaftsspiel ran, als Eintracht Braunschweig – damals 2. Liga – in Engelbostel war. Ich hatte mich oft gefragt, wo der Unterschied von uns zu den Profis ist. Danach wusste ich es.