20. Januar 2019 / 21:35 Uhr

Großer Germanen-Cup: Fallersleben schockt Vorsfelde und siegt im Finale gegen den 1. FC Wolfsburg mit 6:1

Großer Germanen-Cup: Fallersleben schockt Vorsfelde und siegt im Finale gegen den 1. FC Wolfsburg mit 6:1

Malte Schönfeld
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Sieger: Der VfB Fallersleben gewann den großen Germanen-Cup des FC Germania Parsau mit (h. v. l.) Andrea Russo, Marco Cuccia, Johannes Laux, Fabian Bauer, Carlos Borhani, Nico Bauer, Robin Kohtzer; (u. v. l.) Pascal Grumann, Torwart Niklas Kloth, Maik Augustyniak und Fynn Müller.
Sieger: Der VfB Fallersleben gewann den großen Germanen-Cup des FC Germania Parsau. © Michael Franke
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Surprise, surprise: Beim Großen Germanen-Cup des FC Germania Parsau siegte im Finale keiner der Fußball-Landesligisten, sondern mit dem VfB Fallersleben ein Überraschungskandidat. Der Kreisligist steigerte sich von Spiel zu Spiel und kegelte im Halbfinale den Favoriten SSV Vorsfelde aus dem Turnier. Das Endspiel des Hallenturniers entschied der VfB mit einem 6:1-Schützenfest gegen Bezirksligist 1. FC Wolfsburg.

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Nach der Vorrunde sah es stark nach einem Kräftemessen zwischen Vorsfelde, dem SV Reislingen/Neuhaus (beide Landesliga) und Bezirksligist TuS Neudorf-Platendorf aus. Der SSV spazierte ungeschlagen durch die Gruppenspiele, und auch der SVR und Platendorf zauberten. Im Viertelfinale trafen dann Vorsfelde und der TuS direkt aufeinander, nur im Neunmeterschießen setzte sich der SSV durch. Damit war ein Favorit raus. "Ich bin sehr froh, dass Ralf Schmidt mir das Vertrauen an der Seitenlinie geschenkt hat", sagte Platendorfs Hallencoach Christoph Schuster. "Gegen Vorsfelde haben wir richtig geil gespielt, gereicht hat es leider trotzdem nicht."

Damit sah es ganz nach dem SSV und Reislingen aus - und in deren Windschatten trumpften Fallersleben und der 1. FC auf. Reislingen scheiterte im Viertelfinale an Bezirksligist Lupo/Martini Wolfsburg II und dann schaltete der VfB im Halbfinale Vorsfelde mit 3:1 aus. Im zweiten Semifinale setzte sich der 1. FC im Neunmeterschießen gegen Lupo II, bei dem sich Vincenze Albanese verletzte, mit 5:4 durch. Auch gegen Vorsfelde zogen die Italiener dann im Neunmeterschießen um Platz drei den Kürzeren.

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Im Finale war Fallersleben daraufhin nicht mehr zu bremsen. "Keine Ahnung, ob wir uns schon auf der Siegerstraße gefühlt haben", konnte FC-Coach Mohammed Rezzoug nur vermuten. "Trotzdem bin ich glücklich mit dem Abschneiden." Für Fallerslebens spielenden Co-Trainer Andrea Russo lag das Erfolgsrezept im Halbfinalsieg: "Wir waren davon beflügelt und der Sieg hat unsere Brust riesig gemacht. Dazu kam, dass die Jungs alles beherzigt haben, was ich ihnen gesagt habe." So wurde Maik Augustinyak auch der Torschützenkönig (fünf Treffer) und Niklas Kloth zum besten Keeper gewählt. Als bester Spieler wurde Eduard Sening (Platendorf) ausgezeichnet.

Gruppe A: 1. 1. FC Wolfsburg 8:5 Tore/7 Punkte, 2. VfB Fallersleben 7:5/5, 3. Lupo/Martini Wolfsburg II 5:5/4, 4. STV Holzland 1:6/0.

Gruppe B: 1. SSV Vorsfelde 15:2/9, 2. SV Rühen 6:8/4, 3. FC Germania Parsau 1:6/3, 4. WSV Wendschott 4:10/1.

Gruppe C: 1. SV Reislingen/Neuhaus 10:3/7, 2. TuS Neudorf-Platendorf 12:5/6, 3. TuS Müden-Dieckhorst 4:9/4, 4. FC Brome 3:12/0.

Viertelfinale: FC Wolfsburg – TuS Müden-D. 4:0, SSV Vorsfelde – N.-Platendorf 3:2 n. N., SV Reislingen/N. – Lupo/M. II 1:2, VfB Fallersleben – SV Rühen 3:2
Halbfinale: 1. FC Wolfsburg – Lupo/M. II n. N. 5:4,SSV Vorsfelde – VfB Fallersleben 1:3
Spiel um Platz 3: Lupo/M. II – SSV Vorsfelde n. N. 5:6
Finale: 1. FC Wolfsburg – VfB Fallersleben 1:6

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