21. November 2020 / 21:12 Uhr

"Grundsätzlich nicht so schlecht": Stimmen zum 1:1 von RB Leipzig in Frankfurt

"Grundsätzlich nicht so schlecht": Stimmen zum 1:1 von RB Leipzig in Frankfurt

Elena Boshkovska
Leipziger Volkszeitung
FRANKFURT AM MAIN, GERMANY - NOVEMBER 21: Tyler Adams (L)
 and Ibrahima Konate of Leipzig react after the Bundesliga match between Eintracht Frankfurt and RB Leipzig at Deutsche Bank Park on November 21, 2020 in Frankfurt am Main, Germany. Football Stadiums around Europe remain empty due to the Coronavirus Pandemic as Government social distancing laws prohibit fans inside venues resulting in fixtures being played behind closed doors. (Photo by Ronald Wittek - Pool/Getty Images)
Zufriedenheit sieht anders aus: Tyler Adams und Ibrahima Konaté ist die Enttäuschung nach dem 1:1 gegen Eintracht Frankfurt anzusehen. © 2020 Getty Images
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RB Leipzig kommt bei der Eintracht nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus und kann den "Frankfurter Auswärtskomplex" nicht ablegen. Wir haben nach dem Abpfiff erste Reaktionen von Spielern und Trainern gesammelt.

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Frankfurt. RB Leipzig hat den Ausrutscher des FC Bayern nicht nutzen können. Die Sachsen kamen am Samstagabend bei Eintracht Frankfurt nur zu einem 1:1 (0:1) und verpassten es, nach Punkten zum Rekordmeister aufzuschließen, der zuvor gegen Bremen Unentschieden gespielt hatte. Die Frankfurter Führung durch Aymen Barkok (43. Minute) glich Yussuf Poulsen (57.) aus. Damit bleiben die Leipziger auch weiterhin ohne Erfolgserlebnis am Main. Die Eintracht erreichte zwar einen Achtungserfolg gegen den Champions-League-Teilnehmer, blieb aber im fünften Spiel in Folge ohne Sieg.

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Die Leipziger hatten zwar mehr Ballbesitz und einen flüssigeren Spielaufbau, die Frankfurter hielten gut dagegen und nutzen in der 43. Minute eine Unaufmerksamkeit von Dayot Upamecano, der Barkok nicht entscheidend aufhalten konnte. Es war das erste Bundesligator des 22-Jährigen seit Dezember 2016.

DURCHKLICKEN: Das sagen Spieler und Trainer

Peter Gulacsi (RB Leipzig): Wir haben das Ziel gehabt, heute drei Punkte zu holen. Wir wussten, was auf uns wartet und wie Frankfurt zu Hause spielt. Es war sehr ärgerlich und unnötig, dass wir das Tor vor dem Pausenpfiff kassiert haben. Es ist ein langer Ball aus einer Standardsituation und wir waren einfach nicht konsequent genug in der Verteidigung. Danach war es natürlich sehr schwierig. Eintracht hat tief und kompakt verteidigt. Den einen Punkt nehmen wir heute mit, auch weil wir uns in den letzten 30 Minuten zu wenige Torchancen herausgespielt haben. Frankfurt ist ein körperlich sehr robustes Team, und es ist nicht einfach durch ihre Verteidigungsreihen durchzukommen. Die wenigen Chancen, die man hat, muss man irgendwie ausnutzen. Es wäre besser gewesen, wenn wir in Führung gegangen wären. Das Spiel hätte durchaus anders ausgehen können. Zur Galerie
Peter Gulacsi (RB Leipzig): "Wir haben das Ziel gehabt, heute drei Punkte zu holen. Wir wussten, was auf uns wartet und wie Frankfurt zu Hause spielt. Es war sehr ärgerlich und unnötig, dass wir das Tor vor dem Pausenpfiff kassiert haben. Es ist ein langer Ball aus einer Standardsituation und wir waren einfach nicht konsequent genug in der Verteidigung. Danach war es natürlich sehr schwierig. Eintracht hat tief und kompakt verteidigt. Den einen Punkt nehmen wir heute mit, auch weil wir uns in den letzten 30 Minuten zu wenige Torchancen herausgespielt haben. Frankfurt ist ein körperlich sehr robustes Team, und es ist nicht einfach durch ihre Verteidigungsreihen durchzukommen. Die wenigen Chancen, die man hat, muss man irgendwie ausnutzen. Es wäre besser gewesen, wenn wir in Führung gegangen wären. Das Spiel hätte durchaus anders ausgehen können." ©

Auch nach dem Wiederanpfiff machten die Hessen den Leipzigern das Leben schwer und ließen nur wenig zu, obwohl RB-Coach Julian Nagelsmann nach der Pause in Poulsen, Emil Forsberg und Willi Orban drei neue Spieler aufbot. In der 57. Minute wurden die Sachsen für ihren nicht nachlassenden Willen belohnt. Nach einer Hereingabe von Angeliño war Poulsen zur Stelle. Zum Ende der Partie wurde die Partie schwächer, kein Team drängte entscheidend auf den Siegtreffer.