14. Februar 2022 / 16:58 Uhr

Grünes Licht von der Stadt: Wolfsburg vor bis zu 10.000 Fans gegen Hoffenheim

Grünes Licht von der Stadt: Wolfsburg vor bis zu 10.000 Fans gegen Hoffenheim

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Am Samstag dürfen wieder mehr Fans rein: Bis zu 10.000 Zuschauende könnten zum Heimspiel des VfL Wolfsburg kommen.
Am Samstag dürfen wieder mehr Fans rein: Bis zu 10.000 Zuschauende könnten zum Heimspiel des VfL Wolfsburg kommen. © Roland Hermstein
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Das kommt nicht mehr überraschend: Der VfL Wolfsburg kann am Samstag im Duell mit 1899 Hoffenheim mit bis zu 10.000 Zuschauenden rechnen.

Das hatte sich angebahnt - und dürfte die VfL-Fans freuen: Der Wolfsburger Fußball-Bundesligist darf am Samstag (15.30 Uhr) gegen 1899 Hoffenheim vor bis zu 10.000 Zuschauern spielen. Das gaben die Wolfsburger am Montag nach einer entsprechenden Genehmigung durch die Stadt bekannt. "Wir freuen uns, dass gegen Hoffenheim wieder mehr Fans zugelassen sind", so VfL-Geschäftsführer Tim Schumacher.

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Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hatte am Freitag eine nur noch in Niedersachsen geltende Obergrenze von 500 Teilnehmern bei Freiluft-Veranstaltungen gekippt. Jeder Fußball-Klub muss es sich aber weiterhin von den zuständigen Behörden vor Ort genehmigen lassen, wenn er seine Heimspiele gemäß der aktuellen bundeseinheitlichen Regelung in einem halbvollen Stadion oder vor maximal 10.000 Fans austragen will. Die Wolfsburger stellten einen entsprechenden Antrag für ihr Heimspiel gegen Hoffenheim und erhielten am Montag das Okay.

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Der freie Verkauf der Hoffenheim-Tickets startet am Dienstag (15. Februar, 12.45 Uhr) online im Wölfeshop, im Service-Center im Fanhaus an der VW-Arena und in der VfL-Fan-Welt in der City-Galerie, teilten die Wolfsburger mit. Bis dahin haben alle Fans, die an der Verlosung der bis Freitag nur möglichen 500 Tickets teilgenommen hatten, die Möglichkeit, sich ihre Tickets zu sichern. Sie werden per E-Mail kontaktiert.

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Bis zu 10.000 Fans dürfen jetzt kommen, möglicherweise erhöht sich diese Zahl aber schon bald, denn: In einem ersten Beschlussvorschlag für die Bund-Länder-Gespräche am Mittwoch ist von einer Zulassung von bis zu 25.000 Zuschauerinnen und Zuschauern ab dem 4. März die Rede. Eine Auslastung von 60 Prozent der jeweiligen Höchstkapazität dürfe dabei nicht überschritten werden. Es handelt sich dabei um einen zwischen Kanzleramt, Vorsitz und Co-Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) abgestimmten Vorschlag, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Es ist noch kein konkreter Entwurf für das Beschlusspapier der Bund-Länder-Gespräche. Die genannten Zahlen stehen in dem Paper noch in eckigen Klammern, das heißt, über die Größenordnung wird noch diskutiert.