09. Juni 2021 / 20:59 Uhr

Von Eröffnungsspiel bis "Battle of Britain": Diese EM-Gruppenspiele müsst ihr sehen

Von Eröffnungsspiel bis "Battle of Britain": Diese EM-Gruppenspiele müsst ihr sehen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Duelle zwischen Schottland und England sowie Deutschland und Frankreich gehören zu den Highlights der EM-Gruppenphase, in der auch Weltfußballer Robert Lewandowski im Fokus steht.
Die Duelle zwischen Schottland und England sowie Deutschland und Frankreich gehören zu den Highlights der EM-Gruppenphase, in der auch Weltfußballer Robert Lewandowski im Fokus steht. © IMAGO/Montage
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Am 11. Juni startet die Europameisterschaft coronabedingt mit einem Jahr Verzögerung in Rom. Die 24 Teilnehmer treffen in insgesamt 36 Partien aufeinander. Neben dem Duell der aktuellen Titelträger kommt es in der Gruppenphase zum "Battle of Britain" und einigen weiteren interessanten Begegnungen. Ein Überblick.

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In wenigen Tagen startet die paneuropäische EM in Italien. In Rom, London, Baku, München, St. Petersburg, Budapest, Sevilla, Bukarest, Amsterdam, Glasgow und Kopenhagen warten bereits in der Vorrunde einige interessante und traditionsreiche Duelle auf die Fans an den Bildschirmen und in den Stadien. Besonders in der Gruppe F wird es heiß: Mit Deutschland, Frankreich und Portugal treffen die beiden letzten Weltmeister und der Titelverteidiger früh aufeinander. Doch auch andere Gruppen halten hochklassige und prestigeträchtige Duelle bereit - man denke etwa an das "Battle of Britain" zwischen England und Schottland. Der SPORTBUZZER gibt einen Überblick, welche sechs Partien der Gruppenphase besonders interessant sein dürften.

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Italien - Türkei (11. Juni, 21 Uhr)

Im Auftaktspiel der EM treffen die runderneuerten und formstarken Italiener auf die Türkei, die sich nach 2016 zum zweiten Mal in Folge für eine EM-Endrunde qualifiziert haben. Die "Azzurri" musste sich im Viertelfinale bei der EM 2016 in Frankreich gegen Deutschland im Elfmeterschießen geschlagen geben und hofft nun in Rom auf einen perfekten Start ins Turnier. Nach dem Ausscheiden der Türken in der Gruppenphase vor fünf Jahren will die Mannschaft von Trainer Senol Günes dieses Mal für eine Überraschung sorgen. Dabei helfen soll Lille-Stürmer Burak Yilmaz, der in der Ligue 1 in 28 Spielen 16 Treffer erzielte und so entscheidenden Anteil am überraschenden Titelgewinn der Nordfranzosen hatte.

EM 2021: In diesen Stadien wird gespielt

Die Partien der EM 2021 werden in 11 verschiedenen Spielstätten ausgetragen. Der <b>SPORT</b>BUZZER stellt die Stadien vor. Zur Galerie
Die Partien der EM 2021 werden in 11 verschiedenen Spielstätten ausgetragen. Der SPORTBUZZER stellt die Stadien vor. ©

England - Kroatien (13. Juni, 15 Uhr)

Am ersten Spieltag der Gruppe D kommt es zur Neuauflage des Halbfinals der WM 2018 in Russland. Die "Three Lions" wollen mit einer jungen Mannschaft, die gespickt ist mit Top-Talenten wie den Dortmundern Jadon Sancho oder Jude Bellingham, beim paneuropäischen Turnier weit kommen. Die Kroaten um Luka Modric (35) und Ivan Perisic (32) hingegen setzen vor allem auf ihre Erfahrung, die sie beim 2:1-Sieg vor drei Jahren ins Finale katapultierte, wo die Mannschaft in Frankreich ihren Meister fand.



Frankreich - Deutschland (15. Juni, 21 Uhr)

Bereits am ersten Spieltag der Gruppenphase sieht sich die deutsche Nationalmannschaft dem aktuellen Weltmeister gegenüber. Die Franzosen wollen gegen den Weltmeister von 2014 ihre große Favoritenrolle beim diesjährigen Turnier untermauern und mit ihrem Elite-Sturm um Karim Benzema, Antoine Griezmann und Kylian Mbappé erfolgreich ins Turnier starten. Für Deutschland geht es nach der desaströsen Weltmeisterschaft und teils schwankenden Leistungen in den vergangenen Jahren um einen gelungenen Start in die schwierigste Gruppe des Turniers.

England - Schottland (18. Juni, 21 Uhr)

Das britische Duell verspricht Tradition pur: Fast auf den Tag genau vor vier Jahren gab es das 114. und bislang letzte "Battle of Britain" in der Qualifikation zu WM 2018. Einen Sieger gab es beim 2:2 nicht. Nun wiederholt sich dieses prestigeträchtige Duell, das 1872 erstmals ausgetragen wurde, am zweiten Spieltag der EM-Gruppenphase. Für die Schotten ist es erst die dritte Teilnahme an einer EM-Endrunde und das erste Mal seit 1996 - auch damals kam es zum Spiel gegen die Engländer, die (ebenfalls in der Vorrunde) mit 2:0 gewinnen konnten.

Spanien - Polen (19. Juni, 21 Uhr)

In der Gruppe E sieht sich die "La Roja" dem momentan gefährlichsten Stürmer Europas gegenüber: Nach 41 Treffern in der abgelaufenen Bundesliga-Saison ist Robert Lewandowski nicht nur Rekordtorschütze, sondern auch der größte Hoffnungsträger der Polen bei der EM - insbesondere, weil Paulo Sousa auf dessen Sturmpartner Arkadiusz Milik (SSC Neapel) und Krzysztof Piatek (Hertha BSC) verzichten muss. Die Spanier treten bei der EM mit einem gebeutelten Kader an. Mit Sergio Ramos und Ansu Fati wurden prominente Spieler unter anderem aus Verletzungsgründen nicht nominiert, Kapitän Sergio Busquets wurde kurz vor Turnierbeginn positiv auf das Coronavirus getestet.

Portugal - Frankreich (23. Juni, 21 Uhr)

Zum Abschluss der Gruppe F treffen die beiden Titelträger aufeinander: Portugal wurde 2016 überraschend Europameister und gewann drei Jahre später auch noch die erste Ausgabe der Nations League. Die Franzosen triumphierten 2018 in Russland und wurden zum zweiten Mal nach 1998 Weltmeister. Nun sehen sich die Teams in der Neuauflage des EM-Finals 2016 zum Abschluss der Gruppenphase wieder.