25. November 2021 / 18:28 Uhr

GSVE Delitzsch muss gegen Friedrichshafen und Schwaig vor leeren Rängen ran

GSVE Delitzsch muss gegen Friedrichshafen und Schwaig vor leeren Rängen ran

Christian Dittmar
Leipziger Volkszeitung
Volleyballer Felipe Pardini-Glaser mit Maske am Spielfeldrand
Volleyballer Felipe Pardini-Glaser mit Maske am Spielfeldrand © Alexander Prautzsch
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„Ich finde es jetzt schon traurig, wenn ich daran denke“, sagt Felipe Pardini Glaser über den kommenden Doppelspieltag der Zweitliga-Volleyballer des GSVE Delitzsch. Denn auf die Unterstützung der eigenen Fans wird die Truppe am Wochenende nicht bauen können.

Delitzsch. Die Gymnasialen müssen am Sonnabend ab 20 Uhr in eigener Halle gegen den Friedrichshafener Bundesliga-Nachwuchs und am Sonntag ab 16 Uhr gegen den SV Schwaig ran – nur wird die „Beckerschachtel“ dann bis auf die Spieler und ein paar Offizielle verwaist sein. Es stehen mal wieder Geisterspiele an, wie sie die Loberstädter in der Vorsaison schon zur Genüge erlebten. Grund dafür ist die seit Montag in Sachsen geltende Corona-Schutzverordnung, die Sport nur noch für Profi-Teams (und unter 16-Jährige) sowie ohne Zuschauer erlaubt.

Geisterspiele können Punkte kosten

„Für uns ist das besonders bitter, da wir eine Mannschaft sind, die von den Emotionen lebt“, betont Pardini Glaser. Die kämen gerade über die Interaktion mit den Fans, die die Delitzscher immer wieder pushen und damit auch in schwierigen Phasen helfen, so der Kapitän. Das könnte bei der kompletten Abwesenheit von Besuchern durchaus schon ein paar Spielpunkte kosten.

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Letztlich können die Gymnasialen aber aktuell nicht viel machen. Getestet haben sie sich sowieso schon regelmäßig, dazu zuletzt auch wieder vermehrt den Kontakt untereinander eingeschränkt – geimpft sind sowieso alle Spieler. Nun geht es vor allem darum, die derzeit so starke Form auch in die Geisterspiel-Zeit hinüberzuretten: Die vergangenen vier Partien konnte der GSVE allesamt gewinnen und steht in der Tabelle mit 16 Zählern inzwischen auf Rang fünf.

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Volleyballer sollen Konzentration hochhalten

Ein Problem könnte dabei die hohe Belastung in den nächsten Wochen werden, denn auf den kommenden Doppelspieltag folgt eine Woche gleich der nächste. Coach Benedikt Bauer Bauer hat deswegen schon die Trainingsintensität in dieser Woche etwas zurückgefahren. „Wichtig ist, dass wir es schaffen, die Konzentration hochzuhalten“, gibt Kapitän Pardini Glaser die Richtung vor. Dann könnte es am Wochenende durchaus die Siege sechs und sieben in Serie geben