02. Juli 2020 / 13:26 Uhr

Pep Guardiola über BVB-Star: Deshalb macht ein Transfer von Jadon Sancho zu ManCity keinen Sinn

Pep Guardiola über BVB-Star: Deshalb macht ein Transfer von Jadon Sancho zu ManCity keinen Sinn

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jadon Sancho zu Manchester City? Aus Sicht von Trainer Pep Guardiola ist das kein Thema.
Jadon Sancho zu Manchester City? Aus Sicht von Trainer Pep Guardiola ist das kein Thema. © Getty/Pool
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Kehrt Jadon Sancho dem BVB den Rücken - und möglicherweise zu Manchester City zurück? Entsprechende Gerüchte hat ManCity-Trainer Pep Guardiola deutlich zurückgewiesen.

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Die Chancen des BVB, Jadon Sancho auch in der kommenden Saison zu halten, sind leicht gestiegen: Pep Guardiola hat Spekulationen, der englische Nationalspieler könne von Borussia Dortmund zu Manchester City zurückkehren, eine klare Absage erteilt. "Als er sich entschieden hat, nach Dortmund zu wechseln, hat er das nicht gemacht, um ein Jahr später wieder herzukommen", sagte Guardiola. "Das würde keinen Sinn machen."

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Sancho war allerdings schon vor drei Jahren im Sommer 2017 aus der Jugend von Man City nach Dortmund gewechselt, wo er sein Profidebüt feierte und auch zum Nationalspieler wurde. Über einen Wechsel des 20-Jährigen zurück nach England wird schon seit Monaten spekuliert. Manchester United gilt als heißester Kandidat, zuletzt wurde aber auch ManCity in britischen Medien genannt.

"Nein, nein, nein", insistierte City-Coach Guardiola jetzt. "Er hat sich entschieden zu gehen. Warum sollte er zurückkommen wollen? (...) Er wollte nicht hier bleiben, deshalb glaube ich auch nicht, dass er wieder hierher zurückkommen will." Angesichts des bevorstehenden Abgangs von Leroy Sané zum FC Bayern will sich Man City in den kommenden Wochen verstärken.

BVB-Lizenzspielerchef Kehl: "Keine konkreten Anfragen" für Sancho

Über die anhaltenden Gerüchte um einen Abschied von Sancho zum Saisonende hatte im SPORTBUZZER zuletzt BVB-Lizenzspielerchef Sebastian Kehl gesprochen. "Richtig ist, dass Jadon einen langfristigen Vertrag hat", sagte der 40-Jährige. "Richtig ist auch, dass es im Moment keine konkreten Anfragen für ihn gibt, und dass wir alle nicht wissen, wie sich der Transfermarkt inmitten der Pandemie verändern wird." Man gehe beim BVB "davon aus, dass Jadon in der nächsten Saison beim BVB spielt, und wir alle wären angesichts der Qualität, die er unserer Mannschaft gibt und angesichts der Unterschiede, die er ausmacht, auch sehr froh darüber".

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Mögliche Interessenten bräuchten wegen der Coronavirus-Pandemie nicht auf einen Preis-Nachlass hoffen, sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke im Doppelpass. "Wenn Jadon auf uns zukommt und sagt, ich möchte unbedingt weg, was bislang nicht der Fall war und sich ein Verein meldet, der eine entsprechende Ablöse bezahlt, dann muss man das besprechen", erklärte der 61-Jährige.

Gleichzeitig schickte der BVB-Boss, der bereits eine Summe für einen Abgang im Kopf habe (angeblich 130 Millionen Euro, d. Red.) eine Ansage an die internationalen Topklubs. Es gäbe "keinen einzigen Cent Corona-Rabatt", sollte sich ein Verein zur neuen Saison mit einem Sancho-Wechsel beschäftigen.