19. März 2021 / 15:24 Uhr

Guido Schäfers Blick in die Glaskugel: Der 26. Spieltag lässt die Spannung um die Schüssel steigen

Guido Schäfers Blick in die Glaskugel: Der 26. Spieltag lässt die Spannung um die Schüssel steigen

Guido Schäfer
Leipziger Volkszeitung
Wer reckt am Saisonende die Meisterschale in die Höhe?
Wer reckt am Saisonende die Meisterschale in die Höhe? © dpa / André Kempner
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Spannende Paarungen bietet er, dieser 26. Bundesliga-Spieltag. Eine endgültige Meisterschafts-Entscheidung könnte fallen. Passiert aber nicht, sagt SPORTBUZZER-Reporter Guido Schäfer. Der hat seine berühmt-berüchtigte Glaskugel angeworfen und erklärt, wie die Partien des Wochenendes ausgehen.

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Leipzig. Der 26. Spieltag lässt die Spannung um die Schüssel steigen. Weil die jungen Stuttgarter Dachse in München punkten und Bielefelds Super-Torhüter gegen RB dreimal hinter sich greifen muss. Die Leiden des jungen Borussen R. enden auf Schalke mit einem Gladbacher Sieg, der BVB überwindet den Los-Schock ManCity mit einem 4:2 in Köln. So oder so ähnlich wird es laufen.

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Bielefeld - Leipzig: Gute Torhüter sind pro Saison für sechs bis zehn Punkte gut. Siehe Stefan Ortega und Peter Gulacsi. Falls Letzterer dann doch nicht seinen Lebensabend in Leipzig verleben will, könnte der Arminen-Zerberus einer für die Roten Bullen werden. Weil auch Ortega nicht zaubern kann, gewinnt RB am Freitag auf der Alm und sorgt für Angst und Schrecken beim Deutschen Meister. 1:3.

Arminia Bielefeld gegen RB Leipzig: Die Gegner im Check

Bayern - Stuttgart: Das Europapokalspiel unter der Woche steckt den Münchnern nicht in den Knochen, das 2:1 gegen Lazio erfüllte den Tatbestand einer freudbetonten Trainingseinheit am heiligen Sonntag. Ergo werden die Bayern frisch ans Werk gehen und das jung-dynamische Team aus Stuttgart nicht unterschätzen. Der VfB nimmt trotzdem einen Punkt mit. 2:2.



Frankfurt - Union: Wer in Leipzig ein Unentschieden holt, lässt sich von Eisern Union ganz sicher keine Wendeltreppe in den hessischen Hals spielen. Die SGE bleibt in den Champions-League-Plätzen, weil Filip Kostic nicht zu halten ist und Stefan Ilsanker niemals Ball u n d Gegner passieren lässt. Mad Max Kruse und Co. unterliegen äußerst knapp. 1:0.

Köln - Dortmund: Wenn der BVB in Köln gewinnt, könnte es das für Effzeh-Coach Markus Gisdol gewesen sein. Problem: Der Markt gibt aktuell wenig her, alle Retter sind schon im Einsatz. Für die Gisdolianer spricht: Die Kölner haben sich in den letzten Monaten immer wieder kurz vor knapp aus der Bettengruft gestemmt. Außerdem ist den Borussen das böse CL-Los Manchester City im Halse steckengeblieben. 2:4.

Bremen - Wolfsburg: Bremen kommt nur noch in Abstiegsgefahr, wenn sie diverse Male hintereinander verlieren. Ein Anfang wurde mit dem 1:3 gegen die Bayern gemacht, auch gegen den VfL ist nix zu holen. Die Wölfe gewinnen an der Weser und dürfen sich schon freuen auf üppige Erfolgsprämien in Sachen Königsklassen-Qualifikation. 1:2.

Schalke - Gladbach: Das alte Schalke würde gerne Markus Krösche haben. Das neue Schalke ist spitz auf Ralf Rangnick. Wenn man Alt und Neu miteinander mixt, kommt was heraus? Nix, weder Krösche noch Rangnick. Apropos nix: S04 verliert gegen Gladbach und beendet die Leiden des jungen R. Umkehrschluss: Marco Rose gewinnt und sitzt wieder so fest im Sattel wie John Wayne in Winchester 73. 1:4.

Hoffenheim - Mainz: Auf dem Mars, auf dem Mond, überall ein Mainzer wohnt. Weil der Fußballgott das weiß und seine schützende Hand überm Mainzer Mittelscheitel hält, bleibt Mainz Eins, sprich Erstligist. Grundlage: ein spektakuläres Remis im 80 Kilometer entfernten Hoffenheim. 1:1.

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Hertha - Leverkusen: Die Berliner haben nach dem ersten Sieg unter dem hoch sympathischen Pal Dardai (2:1 gegen Augsburg) gleich wieder verloren - 0:2 in Dortmund. Gegen die zart besaiteten Leverkusener zeigt die Alte Dame Hertha viel behaartes Bein und Klasse und siegt. 3:0.

Freiburg - Augsburg: Ja, es gibt attraktivere Paarungen, aber diese hat es trotzdem in sich. Wenn der SCF Augsburg schlägt und ans Tor zum internationalen Geschäft anklopft, kann der DFB gar nicht anders, als Christian Streich auf die Besetzungsliste für die Löw-Nachfolge zu schreiben. Streich kann jede Mannschaft der Welt trainieren. 2:0.