28. Mai 2016 / 14:38 Uhr

Güstrower kicken können den Sekt schon kalt stellen....

Güstrower kicken können den Sekt schon kalt stellen....

Heiko Jörn
SPORTBUZZER-Nutzer
USER-BEITRAG
Anzeige

Güstrower gewinnen 6:1 gegen Groß-Wokern und schauen morgen gespannt nach Rostock....

*Die Kicker um Tom Hagemann haben ihre Hausaufgaben gemacht und ließen den Sportfreunden aus Groß-Wokern keine Chance.
Während das Hinspiel in Groß-Wokern mit 3:3 zu endet, ließen die Barlachstädter heute keinen Zweifel daran, dass sie aufsteigen wollen.

Anzeige

Es begann ein munteres Kreisoberligaspiel. Die Güstrower wussten um ihre Chance an diesem Wochenende alles klar machen zu können, wenn dann die Konkurrenz mitspielt. Mit einem Güstrower Sieg und einer Niederlage oder einem Unentschieden der SV Jördenstorf am Sonntag sind die Güstrower durch und kicken nächste Saison in der Landesklasse. Dementsprechend motiviert gingen die Kicker auch in die Partie.
Jedoch gehörten die ersten 10 Minuten den Gästen. Schnell und robust agierten die Kicker aus Wokern. Doch richtig gefährlich wurden sie nicht, denn entweder sind die Angriffsbemühungen an der guten Güstrower Defensive gescheitert oder sie spielten die sich ihnen bietenden Möglichkeiten nicht konsequent zu Ende.
Nach einer guten Viertelstunde fanden dann auch die Gastgeber besser ins Spiel. Schnell und konsequent wurde umgeschalten und so kamen die Güstrower zu ihren ersten Chancen. In der 18 Minute war es dann der „Knipser vom Dienst“. Michael Barachini nagelte den Ball unter die Querlatte, nachdem er von Derr wunderbar freigespielt wurde. Es war sein bereits 20 Saisontor.
Nun kam die Güstrower Offensive richtig in Fahrt. Bereits zwei Minuten später war es wieder Barachini mit seinem 21 Treffer zur 2:0 Führung.
Nun war Aktion im Spiel. Die Gäste agierten weiter schnell und zielstrebig nach vorne. Und so kamen sie in der 22 Minuten zum Anschlusstreffer. Den Gästen wurde ein berechtigter Elfmeter zugesprochen, den Martin Dobbertin eiskalt versenkte.
Doch das schien den Güstrowern egal. Denn bereits mit dem nächsten Angriff gelang es ihnen die Führung durch Helmut Derr wieder auszubauen. Nachdem Staben sich auf der linken Seite stark durchgesetzt hatte und Ball millimetergenau auf den Kopf von Derr brachte, hat dieser keine Mühe den Ball hinter die Linie zu wuchten.
Ein toll herausgespielter Treffer.
Nun ging es phasenweise nur noch in eine Richtung. Die Wokerner konnten nur ab und an Entlassungsangriffe vortragen, die aber immer wieder an der starken Güstrower Hintermannschaft scheiterten.
Die Güstrower hingegen kombinierten sich clever durchs Mittelfeld und erspielten sich weitere Chancen durch Froriep, Derr, Koß und Barachini – doch sie gingen etwas zu fahrlässig mit den Chancen um.
Es dauerte bis zur 40 Minute, ehe der glänzend aufgelegte Barachini mit seinem dritten Treffer, das 4:1 erzielte und eigentlich auch schon die Vorentscheidung traf.
Mit dieser Führung ging es dann in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste besser aus der Kabine. Mit viel Druck und Elan zeigten sie, dass sie hier noch nicht aufgeben hatten. Innerhalb kürzester Zeit erspielten sie sich mehrere Chancen und Ecken.
Doch die Hausherren bekamen alles wieder in den Griff.
Bereits in der 49 Minute war es dann Sebastian Koß, der wunderbar durch eine Kombination von Schuller und Barachini freigespielt wurde und eiskalt den Ball am Torwart zum 5:1 einschob.
Jetzt war es endgültig den ca. 80 Zuschauern klar, dass die Güstrower als Sieger vom Platz gehen werden.
Und die Güstrower hatten ihre Gegner nun komplett im Griff. Eine Chance nach der anderen erspielten sich die Hagemannkicker. Doch wie so oft, wurden diese nicht effektiv genutzt. Erst in der 64 Minute trug sich dann Ole Schuller ebenfalls in die Torschützenliste ein. Nach einer wunderschönen Flanke von Koß, köpfte er den Ball völlig frei ins Tor.
Danach ging es nur noch in Richtung Gästetor. Die Gäste waren um Schadensbegrenzung bemüht und versuchten das Ergebnis zu halten.
Und dieses gelang ihnen auch.
Am Ende hieß es 6:1 für die Barlachstädter, die morgen gespannt nach Rostock werden.
Trainer Hagemann nachdem Spiel: „Wir haben heute ein sehr gutes Spiel in der Offensive absolviert. Glückwunsch an die Mannschaft – jetzt bleibt uns nur der Blick nach Rostock um zu sehen ob die Jördenstorfer patzen oder nicht. Aber egal wie das Spiel morgen ausgeht. Wir werden nächste Woche alles daran setzen, gegen den FSV Nordost Rostock den Aufstieg klar zumachen.“

Aufstellung GSC:
Nath, Staben, van Elsbergen, Froriep, Schuller, Barachini, Wöstenberg, Dietrich, Koß, Süß, Derr
Bank:
Strübing, Fichelmann, Zeuchner, Tamoyan*