16. November 2020 / 12:57 Uhr

Gute Nachricht für RB Leipzig: Norweger Sörloth muss nicht in Quarantäne

Gute Nachricht für RB Leipzig: Norweger Sörloth muss nicht in Quarantäne

Guido Schäfer / Antje Henselin-Rudolph
Leipziger Volkszeitung
BELFAST, NORTHERN IRELAND - SEPTEMBER 07: Alexander Sorloth of Norway celebrates after scoring during the UEFA Nations League group stage match between Northern Ireland and Norway at National Stadium on September 7, 2020 in Belfast, United Kingdom. (Photo by Charles McQuillan/Getty Images)
Alexander Sörloth steht RB Leipzig weiter zur Verfügung. © Getty Images
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Das Hin und Her um Alexander Sörloth und eine mögliche Quarantäne hat ein Ende. Der 24-Jährige muss entgegen der Meldungen aus Norwegen in Leipzig nicht in Selbstisolation. RB Leipzig dürfte das besonders freuen. Denn am Samstag geht es nach Frankfurt.

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Leipzig. Aufatmen bei RB Leipzig! Der norwegische Stürmer Alexander Sörloth muss nach seiner Rückkehr zum Bundesligsten doch nicht in eine mehrtägige Quarantäne. Nach Angaben des Clubs müsse der Stürmer den bei allen Rückkehrern üblichen negativen Corona-Test nachweisen. Dieser wurde am Montag durchgeführt. Das Ergebnis steht noch aus. Ist es negativ, kann Sörloth nach den Vorgaben des zuständigen Leipziger Gesundheitsamts am Dienstag das Training aufnehmen und darf auch am Samstag (18.30 Uhr/Sky) bei Eintracht Frankfurt spielen. Der 24-Jährige war am Sonntagabend in die Messestadt zurückgekehrt und nach dem Corona-Fall bei der norwegischen Mannschaft bereits dreimal negativ getestet worden.

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Zuvor waren aus Norwegen Offizielle damit zitiert worden, dass Nationalspieler wie Sörloth oder Dortmunds Erling Haaland die Rückreise zu ihren Clubs gestattet worden war, wenn sie sich am Zielort in eine zehntägige Quarantäne begäben. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa hat Sörloth dem allerdings weder zugestimmt noch ein Dokument unterschrieben. Die finale Entscheidung liegt in Deutschland ohnehin beim jeweils zuständigen Gesundheitsamt. Nach SPORTBUZZER-Informationen hat sich die Leipziger Behörde in Sachen Sörloth so entschieden, weil der Angreifer weder eine Kontaktperson ersten Grades des betroffenen Omar Elabdellaoui gewesen sei, noch Symptome zeige.

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Vorausgegangen war eine tagelange Hängepartie. Nach dem positiven Test für Elabdellaoui hatten die norwegischen Behörden zunächst ein Ausreiseverbot für die gesamte Elf verhängt. Die Folge: Das Team konnte trotz Intervention des norwegischen Verbandes nicht zur Nations-League-Partie nach Rumänien reisen. Zunächst war auch keine Rückreise der Profis zu ihren Heimvereinen genehmigt worden. Statt dessen sollten die betroffenen Profis in Norwegen in Quarantäne. Am Sonntag dann die Wende. „Alle 19 Spieler, die im Ausland spielen, und Trainer Lars Lagerbäck haben von einem Arzt die Erlaubnis bekommen, ausreisen zu dürfen", teilte Verbands-Juristin Lise Klaveness via Twitter mit.

Ungemach könnte Alexander Sörloth aber dennoch drohen. Denn gemäß der norwegischen Vorschriften riskieren er und seine Nationalmannschaftskollegen Bußgelder, wenn sie am kommenden Wochenende trotz Quarantäne-Anordnung für ihre Vereine auflaufen.