23. Juni 2020 / 12:27 Uhr

GW Siebenbäumen: Peter Lindel komplettiert Team hinter dem Team

GW Siebenbäumen: Peter Lindel komplettiert Team hinter dem Team

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Neu in Siebenbäumen: Peter Lindel.
Neu in Siebenbäumen: Peter Lindel. © Kalcher / hfr
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Nach der Kündigung beim Sereetzer SV sagt der 62-jährige Moislinger beim ambitionierten Landesligisten zu

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Landesligist Grün-Weiß Siebenbäumen hat sein Team hinter dem Team nochmals erweitert. Peter Lindel kümmert sich als neuer Betreuer ab der kommenden Saison 2020/21 um die Belange der Mannschaft von Cheftrainer Manuel Plähn. Der 62-jährige Moislinger ist ein echtes Schwergewicht im Lübecker Fußball und war zuletzt Betreuer bei Neu-Landesligist Sereetzer SV.

"Typ Betreuer, den wir uns gewünscht haben"

„Peter und ich kennen uns schon über 25 Jahre. Er ist ein toller Mensch und genau der Typ Betreuer, den wir uns gewünscht haben“, sagt Vorsitzender Marco Kalcher. „Peter wird sich schnell einleben und unser Führungsteam mit seiner positiven Art bereichern.“ Es gibt kaum einen Fußballplatz, den der rüstige Rentner nicht kennt. Schließlich ist Lindel viel herumgekommen. Angefangen hat alles einst bei Moisling 86. Danach folgten Stationen beim Kronsforder SV, Lübeck 1876 und Eintracht Groß Grönau. Peter war nicht nur Betreuer, sondern auch Co-Trainer.

Tief enttäuscht von Sereetz

Seine längste Zeit verbrachte er bei Rot-Weiß Moisling. Insgesamt zehn Jahre war er am Brüder-Grimm-Ring tätig, ehe er dem Ruf von Ex-RWM-Trainer Sven Sercander nach Sereetz folgte. Dort unterstützte er Sercander zwei Jahre, bis er jetzt die Kündigung erhalten habe. „Ich bin total enttäuscht, wie mit mir umgegangen ist. Von den „oberen Herren“ wie Peter Nowotny hat noch nicht mal jemand angerufen“, echauffiert sich Lindel. „Kein Dankeschön. Ich war schon in vielen Vereinen. Doch so geht man nicht mit einem um.“

"Ohne das runde Leder geht es bei mir einfach nicht"

Lindel freut sich auf die neue Aufgabe bei den ambitionierten Lauenburgern, die den Aufstieg in die Oberliga anstreben. „Siebenbäumen wollte mich schon mal haben. Wir hatten ein gutes Gespräch“, erklärt er und ergänzt: „Ich bin seit einiger Zeit Rentner und muss einfach raus. Ich bin schon so viele Jahre im Fußball. Ohne das runde Leder geht es bei mir einfach nicht. Ich freue mich riesig, weil ich viele der Jungs kenne.“ Lindel komplettiert das Trainerteam um Plähn, Torwart-Trainer Günter Wachtel und die neuen Co-Trainer Lukas Dresbach und Jörn Peters. „Wir wollen das Ganze auf mehrere Schultern verteilen, was eigentlich auch in den letzten Jahren schon unser Wunsch war. Es mussten aber erstmal auch die richtigen Personen gefunden werden, die nach Siebenbäumen passen. Das scheint uns jetzt gelungen zu sein“, freut sich Kalcher.