10. Mai 2020 / 19:00 Uhr

GW Siebenbäumen: Sascha Woelki erklärt Rücktritt vom Rücktritt

GW Siebenbäumen: Sascha Woelki erklärt Rücktritt vom Rücktritt

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Sascha Woelki (hier im Trikot von NTSV Strand 08) kehrte nach seinem Rücktritt im Januar 2020 zurück und wird die Abwehr von Siebenbäumen stärken.
Sascha Woelki (hier im Trikot von NTSV Strand 08) kehrte nach seinem Rücktritt im Januar 2020 zurück und wird die Abwehr von Siebenbäumen stärken. © Agentur 54°
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Veysi Kurt verlängert seinen Vertrag bis Sommer 2021.

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„Wir peilen die Meisterschaft der Landesliga Holstein an“, gibt Vorsitzender Marco Kalcher als Ziel von Grün-Weiß Siebenbäumen für die kommende Saison 2020/21 aus. Auf diesem Weg scheinen die ambitionierten Lauenburger verstärkt auf erfahrene Spieler zu setzen. Einen Tag nach der Verpflichtung von Beytullah Bilgen (wir berichteten) wurde mit Sascha Woelki der nächste Comebacker präsentiert.

Woelki spielte zuletzt beim 1. FC Phönix Lübeck. Nachdem er aus der Oberligamannschaft in die Verbandsligamannschaft abgeschoben wurde, beendete der 29-Jährige im Januar vorzeitig seine Laufbahn. „Die Reise als aktiver Spieler ist hier erst einmal vorbei. Das soll jedoch nicht Endstation meiner sportlichen Reise sein“, sagte der Defensivspieler damals dem LN-Sportbuzzer und schrieb auf seiner privaten Instagram-Seite: „Wenn sich eine Türe schließt, öffnet sich eine andere. Bye, bye geliebter Fußball“. Woelki wollte sich fortan auf seinen Job als Fitnesstrainer konzentrieren. „Mit Sascha konnten wir uns die Dienste eines erfahrenen Defensivspielers sichern. Nach einem halben Jahr Fußballpause juckt es Sascha wieder in den Füßen und er will helfen, unsere gesteckten Ziele zu erreichen. Wenn er seine Normalform erreicht, wird er eine absolute Bereicherung für uns sein“, sagt Kalcher.

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Woelki soll der Abwehr Stabilität verleihen. Seine erste Station im Herrenbereich war beim VfB Lübeck II. Danach spielte er bei Eintracht Groß Grönau, FC Schönberg 95, FC Dornbreite, NTSV Strand 08, ehe er im Januar 2019 – nach dem Titel beim Hallenmasters in Kiel – zum 1. FC Phönix wechselte. Der 29-jährige kommt mit der Empfehlung von 93 Oberligaspielen (Schleswig-Holstein und Nordostdeutscher Fußball-Verband) und hat mit den Schönbergern vor acht Jahren in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen Bundesligist VfL Wolfsburg (0:5) gespielt.

Woelki soll die Abgänge Urban und Simon ersetzen

Durch die Abgänge der Defensivspieler Marco Urban (30) und Alexander Simon (21) sahen sich die GWS-Verantwortlichen verpflichtet, zu reagieren. Während Urban signalisiert hat, dass er aus beruflichen und privaten Gründen eine Pause einlegen möchte (O-Ton von Kalcher), konnte man sich mit Simon nicht auf eine weitere Zusammenarbeit einigen. „Wir konnten uns mit ihm finanziell nicht einigen. Er hat unser leistungsbezogenes Angebot abgelehnt“, erklärt Kalcher.

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Veysi Kurt bleibt bis 2021

Unterdessen gab der 42-Jährige die nächste Vertragsverlängerung bekannt. So hat Veysi Kurt seinen Vertrag um ein weiteres Jahr bis 2021 verlängert. „Ich freue mich riesig, dass jetzt auch Veysi weiterhin für uns zur Verfügung steht. Er ist ein wichtiger Bestandteil von unseren Planungen und wird uns dabei helfen, unsere Ziele zu erreichen“, sagt Trainer Manuel Plähn über den 25-jährigen und 1,78 m großen Rechtsaußen, der 2018 vom SSV Güster gekommen ist und seitdem 14 Tore in 38 Spielen erzielt hat.

Kalcher ist mit dem aktuellen Stand der Kaderplanung zufrieden und sieht die Grün-Weißen auf einem guten Weg. Neben Nikita Bojarinow (Eutin 08), Chris Bita (Oldenburger SV), Urban und Simon hört auch Zakaria Salhi (berufliche Gründe) zum Saisonende auf. „Wir befinden uns in guten Gesprächen mit zwei, drei weiteren Spielern und werden die Abgänge vernünftig ersetzen“, hofft Kalcher.