15. Mai 2019 / 21:53 Uhr

GWD Minden enttäuscht in der zweiten Hälfte

GWD Minden enttäuscht in der zweiten Hälfte

Isabell Remmers
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
Kevin Gulliksen
Erst Torgarant, dann Pechvogel: Kevin Gulliksen verkörpert im Spiel gegen die Leipziger die Mindener Entwicklung.
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Stark angefangen und noch stärker nachgelassen haben die Handballer des Bundesligisten GWD Minden bei ihrem Heimspiel gegen den SC DHfK Leipzig gestern Abend. Am Ende mussten sich die Grün-Weißen mit 24:26 geschlagen geben.

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Die Gastgeber fanden zunächst recht holprig in die Partie, mussten in den ersten zehn Minuten vorne einige Ballverluste hinnehmen. Doch in der 12. Minute gab es einen Weckruf für die Mindener. Erst konnte die gut stehende Abwehr einen Wurf nach dem nächsten blocken und dann zeigte auch noch Keeper Kim Sonne Hansen, was in ihm steckt. Kurz danach begann die Hansen-Gulliksen-Show. In der 15. Minute glänzte der Mindener Keeper erneut mit einer Parade und fand vorne den enteilten Kevin Gulliksen, der den Gegenstoß verwandelte. Dieses Bild sollte sich noch mehrmals wiederholen. Die Leipziger Offensive schien fast am Torwart der Gastgeber zu verzweifeln. Und vorne war Verlass auf den schnellen Außen. Ausnahmslos jeden Tempogegenstoß verwandelte er. So bauten die Mindener eine 15:10 Führung aus.

Carstens entsetzt

Nach einer Zeitstrafe gegen Magnus Gullerud in der 29. Minute kämpften sich die Gäste noch auf ein 16:12 ran. Mit diesem Ergebnis ging es dann in die Halbzeit.
Aus der Pause kam jedoch eine komplett ausgetauschte Mindener Mannschaft zurück. „Ich bin entsetzt, wie wir in der zweiten Halbzeit viele Dinge nicht mehr für uns nutzen konnten“, gibt auch GWD-Coach Frank Carstens nach dem Spiel resigniert zu.

Vier Tore in 25 Minuten sind zu wenig

Immer wieder verloren die Grün-Weißen in der Offensive den Ball. Selbst der so verlässliche Gulliksen scheiterte in der 43., 47. und 51. Minute jeweils am Pfosten. Die Leipziger kämpften sich immer mehr ran. In der 50. Minute gelang den Gästen dann der Ausgleich zum 22:22 durch Andreas Rojewski. Zum letztendlichen Erfolg der Leipziger trug dann auch noch der Keeper Rene Villadsen bei. Als Mats Korte in der 56. Minute die zehnminütige Durststrecke der Gastgeber beendete, lagen die Mindener jedoch schon mit 23:25 zurück. Diesen Rückstand konnten die Grün-Weißen nicht mehr aufholen. „Vier Tore in den letzten 25 Minuten sind einfach zu wenig“, so Carstens.

Torschützen GWD: Kevin Gulliksen (7), Christoffer Rambo (5), Luka Zvizej (4/4), Mats Korte (2), Marian Michalczik (2), Dalibor Doder (1), Magnus Gullerud (1), Anton Mansson (1), Aliaksandr Padshyvalau (1).
Im Tor: Kim Sonne Hansen (1.-47. mit 4 Paraden), Espen Christensen (47.-60. mit 2 Paraden)

Torschützen SC DHfK: Maciej Gebala (7), Philipp Weber (4), Marc Esche (3), Andreas Rojewski (3), Franz Semper (3), Patrick Wiesmach Larsen (3), Niclas Pieczkowski (2), Lukas Binder (1).
Im Tor: Milos Putera (1.-18. und 30.-52. mit 3 Paraden), Rene Villadsen (18.-30. und 52.-60. mit 3 Paraden)

Zeitstrafen: Gullerud (29.), Korte (42.) – Roschek (13.), Pieczkowski (35.), Binder (56.), Esche (58.).

Spielfilm: 2:3 (5.), 4:5 (10.), 7:5 (15.), 11:7 (20.), 13:8 (25.) 16:12 (30.), 17:14 (35.), 20:16 (40.), 21:19 (45.), 22:21 (50.), 23:25 (55.), 31:30 (60.).

Schiedsrichter: Martin Thöne und Marijo Zupanovic
Zuschauer: 2.754

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