15. März 2019 / 15:04 Uhr

GWD Minden reist zum VfL Gummersbach, dem letzten großen Dino.

GWD Minden reist zum VfL Gummersbach, dem letzten großen Dino.

Daniel Kultau
Der letzte große Dino
Espen Christensen kehrt nach einem Spiel Pause wieder ins Tor der Mindener zurück. © uk
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Der Handball-Bundesligist VfL Gummersbach ist das, was bis vor Kurzem der Hamburger SV in der Fußball-Bundesliga war: ein Dino.

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Seit der Gründung der höchsten Spielklasse im Jahr 1966 spielen die Gummersbacher in dieser, doch der Abstieg rückt, wie auch seinerzeit beim HSV, immer näher. An diesem Sonntag reist GWD Minden zum letzten Dino. Los gehts um 16 Uhr in der Schwalbe-Arena.

Für den VfL ist es ein besonderes Spiel, denn nach der deutlichen Niederlage gegen den SC DHfK Leipzig musste Coach Denis Bahtijarevic seinen Hut nehmen und wurde durch Torge Greve, der vom Zweitligisten VfL Bad Schwartau kam, ersetzt. Er soll seinen Spielern vor allem wieder Selbstvertrauen geben, denn nachdem der Abstieg in den beiden vorherigen Saisons nur knapp verhindert werden konnte, wird es auch in dieser Saison wieder eine ganz enge Kiste für den Traditionsklub. Nur ein Punkt beträgt der Vorsprung zum Abstiegsrang, auf dem momentan die SG BBM Bietigheim steht. Häufig träumen die Hausherren von vergangenen Tagen. Zeigen auf der Videoleinwand Videos aus alten Zeiten, als das Team zwischen 1966 und 1991 zwölf deutsche Meisterschaften und unzählige europäische Titel holte. Der VfL war der beste Klub der Welt.

Dass dies jedoch nicht mehr als eine neblige Erinnerung ist, zeigte auch das Hinspiel, welches die Mindener zuhause mit 40:28 gewannen. Und auch sonst gehört das Team aus dem oberbergischen Kreis zu den Lieblingsgegnern von GWD. Fünf der vergangenen sechs Partien wurden gewonnen. Ein Gegner, der womöglich zur richtigen Zeit kommt, denn die Ostwestfalen fuhren in den vergangenen acht Spielen nur einen Sieg ein. „Durch den Trainerwechsel wird uns am Sonntag auch viel Unbekanntes erwarten“, warnt GWD-Coach Frank Carstens. „Nach den zuletzt schwachen Ergebnissen ist es für uns als Mannschaft eine Herausforderung, solch eine Krise durchzustehen. Wir müssen uns einfach wieder auf unsere Stärken konzentrieren. Dabei ist es am einfachsten, den Hebel in der Verteidigung anzusetzen.“

Personell sieht es bei den Grün-Weißen sehr gut aus, denn alle Spieler sind einsatzbereit. Andreas Cederholm, Anton Mansson und Espen Christensen haben ihre kleinen Blessuren inzwischen überwunden.

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