08. Dezember 2019 / 19:15 Uhr

GWD Minden sorgt für Unruhe beim THW Kiel

GWD Minden sorgt für Unruhe beim THW Kiel

Uwe Kläfker
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
23.11.2019, xovx, Handball Bundesliga, HSG Wetzlar - TSV GWD Minden emspor, v.l. Christoph Reissky GWD Minden, Max Staar GWD Minden, Freisteller. DFL/DFB REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS as IMAGE SEQUENCES and/or QUASI-VIDEO Wetzlar *** 23 11 2019, xovx, Handball Bundesliga, HSG Wetzlar TSV GWD Minden emspor, v l Christoph Reissky GWD Minden , Max Staar GWD Minden , Freisteller DFL DFB REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS as IMAGE SEQUENCES and or QUASI VIDEO Wetzlar
Die Mindener Christoph Reißky (links) und Max Staar freuen sich über eine starke Vorstellung beim THW Kiel. Gegen den HC Erlangen sollen dann auch wieder Punkte her. © Sportbuzzer
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Starke Leistung: Aber knappe 27:29-Niederlage bringt Mindener Bundesliga-Handballern erneut keine Punkte

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Erneut hat GWD Minden gegen ein Top-Team der Handball-Bundesliga eine starke Vorstellung gezeigt, aber keine Punkte mitgenommen. Wie bereits gegen den SC Magdeburg, MT Melsungen und Rhein-Neckar Löwen reichte es auch gestern beim neuen Tabellenführer THW Kiel nur zu einem guten Ergebnis – 27:29 (12:14).

Am Ende der umkämpften 60 Spielminuten vor 10285 Zuschauern gab es Lob, auch vom Gegner. „Sie haben es gut gemacht, die Angriffe lange ausgespielt“, sagte THW-Keeper Niklas Landin, der ab der 20. Minute immer stärker wurde und dafür sorgte, dass die Gastgeber mit einem 14:12-Vorsprung in die Pause gehen durften. GWD führte bis dahin durchweg, beim 7:4 (13.), 8:5 und 10:7 (19.) sogar mit drei Toren. Das 12:11 durch einen von Marian Michalczik verwandelten Siebenmeter war das letzte Mindener Tor vor der Pause. „Wir haben da zu viele freie Bälle vergeben“, sagte GWD-Coach Frank Carstens.

Im zweiten Durchgang zogen die Kieler beim 24:20 durch Miha Zarabec erstmals vier Tore weg (46.). „Aber wir haben uns nicht abschütteln lassen“, sagte Carstens, der seinem Team – mal wieder – eine gute Moral bescheinigte.

"Wir sorgen für viel Unruhe"

In der Schlussphase gab der THW den Ton an, aber die Ostwestfalen blieben hartnäckig, verkürzten durch Maximilian Nowatzki auf 26:28 (58.). „Wir kommen bei zeitweise fünf Toren Rückstand für den Sieg nicht mehr infrage, sorgen aber noch für viel Unruhe“, ordnete Michalczik die Schlussphase richtig ein.

GWD musste in Kiel erneut auf den verletzten Christoffer Rambo verzichten, deshalb musste Christoph Reißky annähernd durchspielen und auch Marian Michaczik benötigete Pausen, die ihm Savvas Savvas verschaffte. "Mit Rambo verändert sich unser Spiel", sagt Carstens, der hofft, dass der Norwegen im nächsten Heimspiel gegen den HC Erlangen am Sonntag, 15. Dezember (ab 16 Uhr) wieder dabei sein kann. "Das ist ein wichtiges Spiel, da wollen wir auch wieder punkten", kündigt Kapitän Michalczik, der im vorläufigen Aufgebot von Nationaltrainer Christian Prokop für die Handball-EM steht, an.

Statistik zum Spiel:

Torschützen GWD: Marian Michalczik (7/2), Kevin Gulliksen (6), Aliaksandr Padshyvalau (3), Christoph Reißky (3), Savvas Savvas (3/1), Magnus Gullerud (2), Mats Korte (1), Lukas Meister (1), Maximilian Nowatzki (1).
Im Tor: Malte Semisch (1.-60. mit 10 Paraden davon 1 Siebenmeter), Espen Christensen (1 gehaltener Siebenmeter).

Torschützen THW: Hendrik Pekeler (6), Niclas Ekberg (4/3), Harald Reinkind (4), Nikola Bylik (3), Domagoj Duvnjak (3), Magnus Jacobsen (3), Lukas Nilsson (2), Miha Zarabec (2), Rune Dahmke (1), Steffen Weinhold (1).*
Im Tor:
* Dario Quenstedt (1.-16. mit 2 Paraden), Niklas Landin (16.-60. mit 11 Paraden, davon 1 Siebenmeter).

Zeitstrafen: Meister (9., 56.), Korte (14.), Gullerud (33.), Pusica (51.) – Nilsson (25.), Wienchek (56.).

Spielfilm: 2:3 (5.), 3:4 (10.), 6:8 (15.), 7:10 (20.), 11:12 (25.) 14:12 (30.), 17:15 (35.), 20:18 (40.), 23:20 (45.), 24:21 (50.), 27:24 (55.), 29:27 (60.).

Schiedsrichter: Stefan Schneider und Colin Hartmann

Zuschauer: 10.285