05. März 2021 / 16:25 Uhr

Haas in Russland-Farben: WADA prüft neues Auto von Mick Schumacher wegen Lackierung

Haas in Russland-Farben: WADA prüft neues Auto von Mick Schumacher wegen Lackierung

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Das neue Auto von Formel-1-Pilot Mick Schumacher orientiert sich auffällig an den Farben der russischen Flagge.
Das neue Auto von Formel-1-Pilot Mick Schumacher orientiert sich auffällig an den Farben der russischen Flagge. © Haas F1 Team/dpa/IMAGO/Motorsport Images/Montage
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Dem neuen Rennstall von Formel-2-Weltmeister Mick Schumacher könnte Ärger drohen: Das Formel-1-Team Haas sorgt wegen der Lackierung seiner Autos in Russland-Farben für Wirbel. Nun auch bei der Welt-Anti-Doping-Agentur, die sich das Auto wegen eines CAS-Urteils genau anschauen will.

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Die Lackierung des neuen Formel-1-Autos für Debütant Mick Schumacher sorgt weiter für Wirbel und Diskussionen. Nun hat sich sogar die Welt-Anti-Doping-Agentur eingeschaltet. Die WADA bestätigte am Freitag dem Fachportal autosport.com, sich "der Angelegenheit bewusst zu sein und sie sich mit den zuständigen Behörden anzuschauen". Der Wagen für Schumacher und dessen russischen Teamkollegen Nikita Mazepin ist in den Farben weiß, rot und blau lackiert. Er war am Donnerstag vorgestellt worden.

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Sowohl auf dem Frontflügel als auch im hinteren Bereich des Wagens auf der Motorenabdeckung deutet die Lackierung recht offensichtlich die russische Fahne an. Der Wagen des US-Teams wurde erstmals in diesen Farben lackiert. Ein Grund dürfte auch sein, dass der neue Titelsponsor ein russisches Bergbauunternehmen von Mazepins Vater, dem Milliardär Dimitri Mazepin, ist.

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Russischen Athletinnen und Athleten ist es durch ein Urteil des Internationalen Sportgerichtshofes CAS vom Dezember 2020 wegen Staatsdopings aber für zwei Jahre untersagt, als Nation mit Hymne und Flagge bei Wettkämpfen wie Weltmeisterschaften anzutreten.

Der Automobil-Weltverband rechtfertigte bei autosport.com, dass die Verwendung der Farben der russischen Flagge nicht verboten sei. Auch Teamchef Günther Steiner sagte: "Wir können natürlich nicht die russische Flagge als russische Flagge nehmen, aber man kann die Farben fürs Auto verwenden."