19. Januar 2022 / 21:04 Uhr

"Haben schon mal mehr geglänzt": Stimmen zu RB Leipzigs Sieg gegen Hansa

"Haben schon mal mehr geglänzt": Stimmen zu RB Leipzigs Sieg gegen Hansa

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
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RB Leipzigs Christopher Nkunku trifft in dieser Szene nur die Latte des Rostocker Gehäuses. © Getty Images
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RB Leipzig zieht durch ein verdientes 2:0 gegen den FC Hansa Rostock in das Viertelfinale des DFB-Pokals ein. Dabei taten sich die Roten Bullen gegen die tief stehenden Gäste von der Küste lange Zeit schwer, konnten sich kaum Großchancen herausspielen. Wir haben nach dem Viertelfinaleinzug erste Reaktionen von Spielern und Trainern gesammelt.

Leipzig. RB Leipzig hat sich im Achtelfinale des DFB-Pokals am Mittwoch im Schongang mit 2:0 (1:0) gegen den Zweitligisten FC Hansa Rostock durchgesetzt. Nach dem Aus der Top-Clubs aus München, Dortmund und Leverkusen zählt beim Vorjahresfinalisten nur der erneute Einzug ins Endspiel. Den Weg dafür ebnete Yussuf Poulsen (6. Minute) mit seinem ersten Tor seit Anfang November, wenige Minuten vor Schluss erhöhte der kurz zuvor eingewechselte Dani Olmo (82.). Trainer Domenico Tedesco erlebte schon vor dem Anpfiff eine Premiere. Erstmals in seiner seit Mitte Dezember laufenden RB-Karriere wurde der 36-Jährige von den eigenen Fans im Stadion empfangen.

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Und die Anhänger, unter die sich auch einige Hansa-Fans gemischt hatten, wurden auf der Haupttribüne gleich verwöhnt. Lukas Klostermann flankte von der rechte Seite auf den langen Pfosten. Dort stand Poulsen völlig frei und köpfte problemlos ein. Es sollte eine der wenigen erwärmenden Szenen der ersten Halbzeit bleiben. Leipzig nahm völlig das Tempo raus, Hansa war ohnehin vorrangig mit der Abwehrarbeit beschäftigt. Gefährlich wurde es nur, wenn Christopher Nkunku involviert war. Ein Freistoß des Top-Torschützen landete bei Willi Orban (28.), der Schuss des Abwehrchefs am Außenpfosten. Dann machte es Nkunku (39.) mal selbst. Sein Schuss aus der Drehung klatschte gegen die Latte.

DURCHKLICKEN: Das sagen Spieler und Trainer

Lukas Klostermann (RB Leipzig): Grundsätzlich war das Spiel ein bisschen zäh. Wir haben schon mal mehr geglänzt. Es war aber alles in allem eine sehr ordentliche Vorstellung. Im einen oder anderen Umschaltmoment hätten wir Tempo machen können. Habe den Ball nicht so 100-prozentig gut mitgenommen. Ich kenne den Yussi ja schon lange und weiß, dass er am zweiten Pfosten lauert. Ich denke, es war zu dem Zeitpunkt ein wichtiges Tor. Ich bin happy, dass wir weitergekommen sind. Es liegt jetzt ganz viel an uns. Einige von uns wissen, was für ein geiles Gefühl es ist, nach Berlin zu fahren. Zur Galerie
Lukas Klostermann (RB Leipzig): "Grundsätzlich war das Spiel ein bisschen zäh. Wir haben schon mal mehr geglänzt. Es war aber alles in allem eine sehr ordentliche Vorstellung. Im einen oder anderen Umschaltmoment hätten wir Tempo machen können. Habe den Ball nicht so 100-prozentig gut mitgenommen. Ich kenne den Yussi ja schon lange und weiß, dass er am zweiten Pfosten lauert. Ich denke, es war zu dem Zeitpunkt ein wichtiges Tor. Ich bin happy, dass wir weitergekommen sind. Es liegt jetzt ganz viel an uns. Einige von uns wissen, was für ein geiles Gefühl es ist, nach Berlin zu fahren." ©

Immerhin kam in Halbzeit zwei auf beiden Seiten etwas mehr Schwung ins Spiel. Klostermann (47.) setzte einen Schuss aus 20 Metern knapp neben das Tor und Hansa sendete gleich zwei Lebenszeichen. Zunächst traf Streli Mamba (49.) nach einem Konter das Außennetz, dann zischte ein Schuss von Neidhardt (51.) nur knapp am langen Pfosten vorbei. Anschließend verlor das Spiel allerdings wieder an Tempo, was vor allem dem betont langsamen Aufbauspiel von RB geschuldet war. Silva (60.) hätte das zweite Tor köpfen können, doch Kolke war zur Stelle. Hansa versuchte es das eine oder andere Mal mit Kontern, scheiterte aber oft an der eigenen Qualität. Gelaufen war die Partie dann endgültig, als Olmo mit einem trockenen Schuss nach Vorlage von Nkunku zum 2:0 traf.