25. August 2020 / 18:11 Uhr

"Haben uns gefreut wie Kinder!" Die Grizzlys sind wieder auf dem Eis

"Haben uns gefreut wie Kinder!" Die Grizzlys sind wieder auf dem Eis

Jürgen Braun
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
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Hatten Spaß bei der ersten Eisberührung der neuen Saison: Sebastian Furchner (l.) und Fabio Pfohl. © City-Press/Grizzlys Wolfsburg (1)/Roland Hermstein (1)
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Grizzlys on Ice - bei den Eishockey-Profis aus Wolfsburg war am Dienstag die erste Gelegenheit, freiwillig die frisch gemachte Eisfläche in der Eis-Arena zu testen. Gut ein Dutzend Wolfsburger DEL-Spieler war begeistert dabei. Es ist der nächste Schritt in die erste Saison unter Corona-Bedingungen. So hat ihn DEL-Urgestein Sebastian Furchner erlebt. 

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Die Grizzlys Wolfsburg durften am Dienstag erstmals wieder Eis in der Eis-Arena betreten. Sebastian Furchner ist mit 1030 Partien der Rekordspieler unter den Aktiven im Obverhaus, hat die viertmeisten DEL-Spiele überhaupt, ist 38 und geht in seine 13. Saison mit den Grizzlys. Nach der längsten Pause aller Zeiten ging es aber alten Hasen wie ihm oder Jeff Likens genau wie den jungen Füchsen wie Janik Möser. Furchner: "Man hat gemerkt, dass sich alle riesig gefreut haben, wir hatten Spaß wie Kinder."

Ein paar geordnete Übungen gab es, dann wurde ein wenig gezockt. Locker."Nichts Wildes, nichts Übertriebenes - die meisten waren ein halbes Jahr nicht auf dem Eis", so Kapitän Furchner. Matti Järvinen, dem neuen Stürmer aus Finnland, aber war gleich anzumerken, dass er schon in seiner Heimat Eis unter den Füßen gehabt hatte.

Auch Neuzugang Phillip Bruggisser (zuletzt Krefeld) war da, dazu auch Phil Hungerecker und der junge Möser (beide Mannheim). Und einige andere. Und wie von Scharfschütze Furchner erhofft war auch ein Torwart da: Dustin Strahlmeier, der neue Keeper aus Schwenningen. Ohne Torwart macht Zocken nämlich nicht ganz so viel Spaß.

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Die Profis machten sich zugleich auch ein wenig vetraut mit den dezent baulich veränderten Kabinen. Furchner: "So groß ist der Unterschied nicht." Noch war die Kabine aber auch nicht voll belegt. Furchner betont: "Wir werden die Regeln, die zu beachten sind einhalten." Und wer ihn kennt, weiß, dass er das nicht nur so daher sagt. Das Thema ist dem zweifachen Familienvater einfach wichtig. "Wir haben Vorbildfunktion, ich habe in unserem Gruppenchat zwei- und dreimal darauf hingewiesen, dass wir die Regeln einhalten wollen und müssen. Wir können Risiken nicht ausschließen, aber minimieren. Wir wollen uns nichts vorwerfen lassen. das gebietet die Professionalität. Unsere Disziplin ist gefordert, damit wir spielen können. Im Besten all dann vor möglichst vielen Fans." Am Dienstag machten die Grizzlys die nächsten Schritte auf dem Weg dorthin.