29. Januar 2021 / 06:29 Uhr

Haching-Boss kritisiert Bundesliga-Klub nach Mantl-Transfer zu RB Salzburg: "Das war unterirdisch"

Haching-Boss kritisiert Bundesliga-Klub nach Mantl-Transfer zu RB Salzburg: "Das war unterirdisch"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Haching-Boss Manfred Schwabl spricht über den Abgang von Nico Mantl.
Haching-Boss Manfred Schwabl spricht über den Abgang von Nico Mantl. © Getty Images/Montage
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Mit Nico Mantl verlässt ein großes Torhüter-Talent die dritte Liga in Richtung Österreich - und nicht in die deutsche Bundesliga. Das sorgt bei Haching-Boss Manfred Schwabl für Unverständnis.

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Die SpVgg Unterhaching verliert erneut ein Talent an den FC Red Bull Salzburg. Torwart Nico Mantl hat bei den Österreichern einen Vertrag bis zum Sommer 2025 unterschrieben. Der 20-Jährige steht ab nächster Woche im Mannschaftstraining, wie die Salzburger am Donnerstag mitteilten. Dabei hätte es wohl auch einen Wechsel innerhalb Deutschlands geben können. Doch für Unterhachings Präsident Manfred Schwabl kam diese Option nicht infrage.

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"Wir hatten im Sommer auch ein Angebot aus der Bundesliga. Das war unterirdisch. Für so einen klasse Tormann hat man in Deutschland offenbar keine Verwendung. Das verdeutlicht noch einmal, wie es um die deutsche Nachwuchsarbeit steht. Hoffentlich wird sich der Bundesligist in ein paar Jahren ärgern, wenn er dann in der Champions League spielt", zitiert FuPa den Haching-Boss nach einer Pressekonferenz.

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Der österreichische Top-Klub macht Mantl wie Transfermarkt.de berichtet zum teuersten Drittliga-Torwart der Geschichte - zwei Millionen Euro soll RB Salzburg für den 20-Jährigen zahlen. Und es ist nicht der erste Transfer zwischen den beiden Klubs. Im Sommer 2018 war bereits Angreifer Karim Adeyemi aus Unterhaching nach Salzburg gewechselt. Der abstiegsbedrohte Drittligist aus Oberbayern verstärkte sich jetzt mit dem Belgier Jo Coppens (30) vom norwegischen Erstligisten Lilleström als neue Nummer eins.