22. April 2022 / 12:00 Uhr

Halbe Weltreise nach Ostrau: Pegauer Kicker schrubben massig Kilometer

Halbe Weltreise nach Ostrau: Pegauer Kicker schrubben massig Kilometer

Heiko Henschel
Leipziger Volkszeitung
Die Pegauer Fußballer schwören sich schon mal auf die Reise ins Jahnatal ein.
Die Pegauer Fußballer schwören sich schon mal auf die Reise ins Jahnatal ein. © Mathias Bierende
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Auf eine große Reise gehen am Samstag die Kreisoberliga-Fußballer des TuS Pegau, um beim Staffel-Kontrahenten SV Ostrau die Begegnung des 14. Spieltages zu absolvieren. Hin und zurück summiert sich der Trip auf eindrucksvolle 162 Kilometer.

Pegau/Ostrau. Selbst die kürzeste Entfernung zum Sportgelände an der Kirchstraße (auf welchem die Jahnataler nach dem Neubau ihres Sportlerheimes mittlerweile wieder ihre Heimpartien austragen) beträgt für die Elsterstädter stattliche 81 Kilometer – nur die einfache Strecke wohlgemerkt. Die Reisestrapazen schnell aus den Gliedern zu schütteln ist deshalb oberstes Gebot für die Gäste in diesem um 14 Uhr beginnenden Duell der Gelb-Blauen gegen die Blau-Gelben.

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Das jüngste 0:0 gegen Bennewitz hat bei den 03-ern niemanden so richtig vom Hocker gerissen, mit einem gleichgelagerten Ergebnis könnte TuS-Trainer Mike Hartleib in Ostrau aufgrund der Tabellenkonstellation allerdings weitaus besser leben. Auf jeden Fall will die auswärts noch sieglose Pegauer Mannschaft etwas Zählbares mitnehmen auf die lange Rückfahrt aus der Region nahe des Landkreises Meißen in ihre lediglich einige Steinwürfe von Sachsen-Anhalt entfernte Heimat. Wo man auf der „Großen Reitbahn“ im Juni 2020 auf dem Weg zum Pokalgewinn beim bislang letzten Aufeinandertreffen mit den Ostrauern einen 3:2-Viertelfinaltriumph feiern konnte. Der SVO kommt um die Tour in die Elsteraue in dieser Saison aufgrund der Corona-bedingten Verkürzung der Serie übrigens herum. Unterdessen will sich das Team um Coach Mathias Donath – welchem die beiden heißen Partien gegen den Lokalrivalen Leisnig noch in den Knochen stecken – im oberen Bereich des Klassements festsetzen.

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Präsident und Abteilungsleiter Peter Schmidt hofft deshalb auf einen vollen Erfolg der Seinen, heißt die Pegauer natürlich dennoch herzlich willkommen und ist unverändert stolz auf das frisch gebackene Schmuckkästchen im Herzen des 3500-Einwohner-Örtchens an der Bundesstraße 169: „Der erste Auftritt unserer Männermannschaft neben dem nagelneuen Sozialgebäude im Pokal gegen Leisnig war natürlich ein ganz besonderes Ereignis, vor allem vor dieser Kulisse und bei diesem Spielverlauf mit einem verlängerten Elfmeterschießen. Leider mit unglücklichem Ausgang für uns, aber so ist halt Fußball. Nach dem Match gegen Pegau wollen die Jungs allerdings mit einem Erfolgserlebnis unter die Duschen des neuen Domizils springen.“ Dennoch ist Vorsicht geboten. Da ist schließlich noch ein Gegner, welcher den ersten Dreier in fremden Gefilden einzufahren gedenkt.

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