26. Januar 2017 / 15:56 Uhr

Hallenfußball: Der SV Friedrichsthal lädt zum MAZ-Cup

Hallenfußball: Der SV Friedrichsthal lädt zum MAZ-Cup

Christoph Brandhorst
Märkische Allgemeine Zeitung
Thomas Wjasmin freut sich auf den ersten Hallencup der Friedrichsthaler Frauen.
Thomas Wjasmin freut sich auf den ersten Hallencup der Friedrichsthaler Frauen.
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MAZ-Hallencup: Die Mädels von Thomas Wjasmin freuen sich auf das erste Frauenturnier in der Vereinsgeschichte. Der Coach kann einen Neuzugang begrüßen, muss aber auch zwei Ausfälle verkraften.

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Zum ersten Mal in seiner Geschichte richtet der SV Friedrichsthal Freitagabend ein Hallenfußball-Turnier für Frauen aus. Der Senkrechtstarter der Kreisliga-Oberhavel-Barnim lädt ab 18 Uhr zum MAZ-Cup ins Oranienburger HBI-Sportforum ein. „Das ist etwas Besonderes für die Mädels und den Verein“, weiß Trainer Thomas Wjasmin. Die Vorfreude im Team sei groß.

Das Teilnehmerfeld ist bunt gemischt. In Gruppe A kicken der SV Germania Berge, ein Team vom Oranienburger Handball-Club, der FFC Berlin und der Ludwigsfelder FC um den Halbfinaleinzug. Die Gastgeber selbst spielen in Gruppe B gegen eine Mannschaft des FV Liebenwalde, den FC Wacker Lankwitz und den FSV Forst Borgsdorf II. „Es sind viele Gegner dabei, die wir nicht aus der Liga kennen“, sagt Thomas Wjasmin. Das sei gut so, schließlich wolle er vor den im Februar anstehenden Hallenkreismeisterschaften nicht zu viel preisgeben. Neun Spielerinnen hat er für den eigenen Hallencup, der von der Märkischen Allgemeinen präsentiert wird, ausgewählt. „Es können nicht alle dabei sein.“

Ins Aufgebot geschafft hat es der einzige Winterneuzugang des Kreisliga-Tabellenführers. Nadine Weilemann kommt vom SV Beetz/Sommerfeld, der seine Frauenmannschaft im Laufe der Hinrunde abmelden musste. Menschlich passe die 22-Jährige gut ins Gefüge, ist Wjasmin sicher. Der Coach muss aber auch zwei Ausfälle kompensieren. Bei Nancy Müller ist das vordere Kreuzband angerissen, Charlin Schütt ist schwanger. „Beide kommen aus dem Defensivbereich, das ist schon ein Verlust“, bedauert der Trainer. Das sei die Chance für andere, sich in den Vordergrund zu spielen. Damit können sie Freitagabend anfangen. „Vor allem aber sollen die Mädels Spaß haben.“