26. Februar 2017 / 19:18 Uhr

Hallenfußball: Große Namen beim Hallenturnier des RSV Eintracht

Hallenfußball: Große Namen beim Hallenturnier des RSV Eintracht

Mirko Jablonowski
Märkische Allgemeine Zeitung
Mittelfeldspieler Justus Göthling (r.) beim Nachwuchsturnier des RSV Eintracht 1949.
Mittelfeldspieler Justus Göthling (r.) beim Nachwuchsturnier des RSV Eintracht 1949. © Benjamin Feller
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Hallenfußball: D-Jugendfußballer Justus Göthling vom RSV Eintracht traf mit seinem Team beim AOK-Juniorenmasters auf namhafte Konkurrenz aus ganz Deutschland.

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Am Ende reichte es für die D-Jugend-Fußballer des RSV Eintracht 1949 beim eigenen Turnier zwar nur zum letzten Platz, vergessen werden sie die Veranstaltung in der BBIS-Halle in Kleinmachnow aber trotzdem nicht so schnell. „Wie oft bekommt man im Leben schon die Chance gegen Bayern München oder Schalke 04 zu spielen? Für uns ist es eine Ehre gegen solche Gegner antreten zu dürfen“, berichtet der 13-jährige Justus Göthling, Kapitän des RSV-Nachwuchses von Trainer Roland Rannow.

Sein Verein hat es auch im dritten Jahr in Folge wieder geschafft, ein Feld der Extraklasse auf die Beine zu stellen. Neben Bayern und dem S04 traten zum Beispiel auch Borussia Dortmund, Bayer 04 Leverkusen, RB Leipzig oder Rapid Wien an. „Das ist für uns einfach traumhaft. Die ersten beiden Veranstaltungen wurden von den Vereinen so gut angenommen, dass sie jetzt schon bei uns wegen ihrer Teilnahme anfragen“, sagt Vereinspräsident Michael Grunwald. „Gegen ein oder zwei solcher Nachwuchsteams spielt man auch bei anderen Turnieren. Aber in dieser geballten Ladung ist das für die Jungs wahrscheinlich ein Erlebnis, von dem sie ihren Enkelkindern noch erzählen werden“, vermutet Grunwald.

Scouts auf der Tribüne als Extramotivation

Und wenn man die Jungs der Gastgeber während der Spiele gegen Hertha BSC oder den FC Bayern München beobachtet hat, kann man ihm nur beipflichten. Gerade den 2:0-Erfolg gegen den Hauptstadtclub wird Justus Göthling , der das 2:0 erzielte, noch lange in Erinnerung behalten. Der Jubel nach dem Sieg gegen den Nachwuchs des Bundesligisten war riesig. Die Nervosität der Ersatzspieler an der Bande des Kunstrasenplatzes während der Partie greifbar. Dass es trotzdem nicht mit dem Einzug in die Finalrunde gereicht hat, kann man bei der Eintracht verkraften. „Es ist einfach ein Riesenevent und unvergesslich gegen solche Teams zu spielen“, erzählt Trainer Rannow. Seit sieben Jahren engagiert sich der ehemalige Spieler von Hertha 03 Zehlendorf als Nachwuchscoach bei der Eintracht. „Bei den anderen Mannschaften sieht man einfach was es ausmacht, wenn man von der Pike auf drei bis vier Trainingseinheiten mehr pro Woche hat.“

Seine Jungs, die in der Landesliga West aktuell den zweiten Platz belegen, setzten trotz des letzten Platzes einige Duftmarken. Neben dem Sieg gegen Hertha bezwang man auch Bayer 04 Leverkusen (3:1) und Union Berlin (5:1). „Es ist natürlich der Traum von jedem irgendwann einmal in der Bundesliga rauszukommen. Bei solch einem Turnier, bei dem Scouts auf der Tribüne sitzen, haut man sich noch mehr rein“, erläutert Justus Göthling, der übers Wochenende zwei Spieler von Rapid Wien bei sich zu Hause in Kleinmachnow aufnahm und seinen Mitschülern am Stahnsdorfer Vicco-von-Bülow-Gymnasium am Montag von einem ganz speziellen Wochenende berichten kann.

Nachwuchs des VfB Stuttgart holt den Titel

Die D-Junioren-Kicker des VfB Stuttgart haben sich Sonntagnachmittag den Turniersieg beim 3. AOK-Juniorenmasters in der Kleinmachnower BBIS-Halle gesichert.

In einem spannenden Finale setzten sich die Schwaben gegen RB Leipzig mit 2:1 nach Neunmeterschießen durch.

Im Spiel um Platz drei behielt Hertha BSC mit Bence Dardai, Sohn von Bundesliga-Trainer Pal Dardai, gegen den FC Viktoria 1889 Berlin deutlich mit 5:1 die Oberhand.

Die Viktoria-Mannschaft hatte sich erst in einem Qualifikationsturnier den Startplatz bei der Veranstaltung des RSV Eintracht gesichert.