13. Januar 2020 / 13:28 Uhr

Hallenkreismeister ESV Lok Döbeln dampft allen davon

Hallenkreismeister ESV Lok Döbeln dampft allen davon

LVZ-Sportbuzzer
Leipziger Volkszeitung
40BD01AD-D46F-4DAA-A234-FF4F0C81DBC4_1_201_a
Die E-Junioren des ESV Lok Döbeln ziehen in Hartha alle Register. © hanni
Anzeige

Der ESV Lok Döbeln hat die Hallenkreismeisterschaft der E-Junioren in Hartha gewonnen. Die Großbauchlitzer Nachwuchsfußballer wurden ihrer Favoritenrolle gerecht.

Anzeige
Anzeige

Hartha. Der Hallenmeister-Kreismeister (Futsal) der E-Junioren im Fußballverband Muldental/Leipziger Land wurden in Hartha ermittelt. Das Finalspiel ESV Lok Döbeln gegen den BC Hartha endete 1:1, im Schießen vom Sechs-Meter-Punkt (Futsa-Regel ) setzte sich die Mannschaft aus der Stiefelstadt durch. Das kleine Finale gewann Blau-Weiß Bennewitz 1:0 gegen Alemannia Geithain.

Der VfB Leising sprang kurzfristig für die verhinderte Mannschaft der SG FC Bad Lausick/Grimma III ein. Die VfB-Spieler kämpften, mehr als Platz sieben sprang aber nicht heraus. Auch deswegen, weil im Angriff die Durchschlagskraft fehlte. Einziger Lichtblick war Torhüter Yannik Gensch, der zum Beispiel zwei Sechsmeter von Grimma hielt.

Eine große Enttäuschung stellte der FC Grimma II dar, der nicht ein Spiel gewann und gar noch das Schießen vom Punkt gegen Leisnig verlor, da den zwei Schützen die Nerven fehlten, um noch Platz sieben zu erreichen. Das war nicht das, was sich Trainer Volker Sturm vorgestellt hatte.

Tresenwald auf Rang sechs

Der Bornaer SV II trat mit dem jüngsten Team an und machte seine Sache gut. Nur im Torabschluss hatten die Kicker kein Glück. Hätten sie das letzte Spiel gegen Geithain gewonnen, wäre auch noch ein besserer Platz drin gewesen. Im Sechsmeter-Schießen hielt Torwart Robin Demmler zwei und Antoni Rochus versenkte den siebenten Sechsmeter zu Platz fünf. Beim SV Tresenwald Machern begann das Turnier super, er gewann gegen den FC Grimma 1:0.

Nach großen Kampf unterlag man im Derby 0:2 gegen Bennewitz. Im letzten Spiel gegen den Gastgeber wäre mit einem Erfolg noch mehr möglich gewesen. Aber Tresenwald verlor das Sechsmeter-Spektakel um Platz fünf und so sprang am Ende Rang sechs raus.

Mehr zu Sportmix Leipzig

Großer Kampf im Spiel um Platz drei

Geithain spielt ganz beherzt auf, unterlag nur den Meisterschaftsfavoriten Lok Döbeln und erreichte mit sechs Punkten das Halbfinale. In einem sehenswerten Überkreuzvergleich gegen den Gastgeber stand es nach zwölf Minuten 0:0, so musste das Sechsmeter-Schießen um den Einzug ins Endspiel entscheiden. Aber allen drei Schützen versagten die Nerven vom Punkt. Nach großem Kampf im Spiel um Platz drei musste man sich mit dem vierten Platz begnügen.

Das Trainergespann René Bracklow und Grit Sander waren mit der gezeigten Leistung von ihrem Team dennoch zufrieden.

Der Zweite in der Meisterschaft, Blau-Weiß Bennewitz, verlor ein Vorrundenspiel und zog als Zweiter in das Halbfinale ein. Da wartete kein geringer als der Topfavorit für den Titel, Lok Döbeln. In einem super gespielten Halbfinale verlor Blau-Weiß nach einem späten Tor mit 0:1 und spielte um Platz drei. Was für eine Partie: Das Publikum bedankte sich mit viel Beifall für das gezeigte, Lenny Pöhland war der Schütze zum 1:0, das am Ende Bronze bedeutete. Coach Heiko Schwarzenholz war mit der Leistung seiner Jungs sehr zufrieden.

Entscheidung im Sechs-Meter-Schießen

Es war wie immer in den letzten Jahren: Der BC Hartha hatte auch diesmal richtige Hallenkünstler in seinen Reihen, verlor keines seiner Vorrundenspiele und zog souverän ins Halbfinale ein. Nach zwölf Minuten Spektakel auf den Hallenparkett folgte das Sechsmeter-Schießen. Der große Held war Torhüter Tim Frankenstein, der gleich alle drei Sechsmeter souverän hielt. Levin Roßbach versenkte den Schuss vom Punkt zum 1:0 – der Einzug ins Finale. Nach torlosen 12 Minuten musste das Sechsmeter-Schießen über die Meisterschaft entscheiden. Dort versagten bei Zweien die Nerven so wurde Hartha nur Zweiter. Topfavorit Lok Döbeln wurde der Favoritenrolle gerecht, auch bei der souveränen gespielten Vorrunde mit nur einem Gegentor.

Im Halbfinale wartete der Tabellenzweiter der Kleinfeldmeisterschaft, BW Bennewitz. In einem echten Krimi gewann man dieses glücklich mit 1:0 und zog ins Finale ein. Von diesem Endspiel waren die Zuschauer begeistert und gaben viel Befall. Nach 12 Minuten hieß es 0:0 und das Sechs-Meter-Schießen musste entscheiden. Torwart Philip Große war am Ende der Größte. Erst hielt er zwei Sechsmeter und den letzten versenkte er selber im Tor. So verlor Lok keins seiner fünf Spiele und wurden hochverdient Hallenmeister.

mtz

Vorrundenspiele

BC Hartha – BW Bennewitz 1:1

FC Grimma II – Tresenwald 0:1

Lok Döbeln – Bornaer SV II 2:0

Alemannia Geithain – Leisnig 3:0

BC Hartha – FC Grimma II 1:0

BW Bennewitz – Tresenwald 2:0

Lok Döbeln – Alem. Geithain 3:1

Bornaer SV 91 II – VfB Leisnig 1:0

Tresenwald – BC Hartha 0:1

BW Bennewitz – FC Grimma II 1:1

VfB Leisnig – ESV Lok Döbeln 0:2

Bornaer SV II – Alem. Geithain 0:1

Staffel A

1. BC Hartha 3:1 Tore / 7 Punkte

2. Blau-Weiß Bennewitz 4:2 / 5

3. Tresenwald Machern 1:3 / 3

4. FC Grimma II 1:3 / 1

Staffel B

1. ESV Lok Döbeln 7:1 / 9

2. Alemannia Geithain 5:3 / 6

3. Bornaer SV II 1:3 / 3

4. VfB Leisnig 0:6 / 0

Halbfinale

BC Hartha – FSV Alemannia Geithain 1:0 n.S.

ESV Lok Döbeln - SV Blau-Weiß Bennewitz 1:0

Platz 7

FC Grimma II – VfB Leisnig 0:2 n.S.

Platz 5: SV Tresenwald Machern – Bornaer SV II 3:4 n.S.

Platz 3: FSV Alemannia Geithain – SV Blau-Weiß Bennewitz 0:1

Finale

BC Hartha – ESV Lok Döbeln

1:2 n.S.

Steno: 1:0 Soltbrenner, Polzt gehalten, Friede gehalten, 1:1 D. Zymelha, Barthel gehalten, 1:2 Große

Bester Torwart: Charlie Mittmann (FC Grimma II)

Bester Spieler: Leon Polzt (ESV Lok Döbeln)

Bester Torschütze: Colin Heilmann (FSV Alemannia Geithain, 4 Tore)

ESV Lok Döbeln: Philip Große, Lenny Wolf, Luca Zschoche (1), Justin Zymelha, Mika Schäfer, Dion Zymelha (2), Leon Polzt (3), Ellelt Karl (2), Felix Berthold

BC Hartha: Tim Frankenstein, Pepe Friede, Ceditz Benkert, Leo Petzold, Moritz Barthel (2), Mika Heinert, Roman Soltbrenner, Levin Roßbach (1), Damion Bernhardt

VfB Leisnig: Yannik Gensch, Pia Bahlert, Timmy Jahn, Majo Koppe, Mika Megel, Navin Schöne, Rudy Flohr, Leon Regner, Leonie Blume.

Hier #GABFAF-Supporter werden

Der Amateurfußball braucht dringend Hilfe! #GABFAF setzt sich bei Verbänden, Politikern und Sponsoren für die Amateurklubs ein. Für vernünftige Duschen, Umkleiden, Plätze, Flutlicht. Für mehr Respekt. Trage Dich hier kostenlos ein, wenn Du dieses Anliegen unterstützt. Du bekommst unseren exklusiven Newsletter und hast jeden Monat die Chance auf 2000 Euro Zuschuss für Deinen Verein.

ANZEIGE: 50% auf alle JAKO Artikel! Der Deal des Monats im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN