11. Oktober 2019 / 11:18 Uhr

Hallenser Profi-Vereine starten Solidaritäts-Aktion nach Anschlag

Hallenser Profi-Vereine starten Solidaritäts-Aktion nach Anschlag

Thomas Bachmann, dpa
Leipziger Volkszeitung
Auf dem Marktplatz brennen Kerzen als Zeichen der Trauer. Auf einer Kerze steht HFC Fankurve. Bei Angriffen mitten in Halle an der Saale in Sachsen-Anhalt sind am 09.10.2019 zwei Menschen erschossen worden. Eines der Opfer soll der Fanszene des Fußball-Drittligisten Hallescher FC angehört haben.
Auf dem Marktplatz brennen Kerzen als Zeichen der Trauer. Auf einer Kerze steht "HFC Fankurve". Bei Angriffen mitten in Halle an der Saale in Sachsen-Anhalt sind am 09.10.2019 zwei Menschen erschossen worden. Eines der Opfer soll der Fanszene des Fußball-Drittligisten Hallescher FC angehört haben. © dpa
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"Zusammen gegen Gewalt, Rassismus und Antisemitismus" ist das Motto der Aktion, an dem unter anderem der Hallesche FC teilnimmt.

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Halle. Nach dem Terroranschlag von Halle haben sich die vier Profi-Sportvereine der Stadt auf eine gemeinsame Aktion gegen Gewalt, Rassismus und Antisemitismus verständigt. Das teilten der Hallesche FC (Fußball), die Saale Bulls (Eishockey), Union Halle-Neustadt (Handball) sowie die Gisa Lions (Basketball) am Freitag in einer Erklärung mit. Zum Auftakt werden sich am Freitagabend im Eisdom vor dem Spiel der Saale Bulls die Teams und Repräsentanten der Clubs hinter einem Banner mit der Botschaft "Zusammen gegen Gewalt, Rassismus und Antisemitismus" versammeln.

Die Aktion wird bei den Heimspielen der Handball-Damen am Samstag und der Basketball-Frauen am Sonntag fortgesetzt. Den Abschluss bildet das Heimspiel des HFC gegen den SV Meppen am 26. Oktober. Außerdem richten die vier Clubs einen Spendenkonto für die Hinterbliebenen der zwei Todesopfer ein. Das Ergebnis wird im Rahmen des Meppen-Spiels bekanntgegeben.

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