24. Juni 2022 / 12:49 Uhr

Haller vor BVB-Transfer, Rebic und Jovic mit Aufs und Abs: Das wurde aus Frankfurts Büffelherde

Haller vor BVB-Transfer, Rebic und Jovic mit Aufs und Abs: Das wurde aus Frankfurts Büffelherde

Dennis Ebbecke
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sebastien Haller, Ante Rebic und Luka Jovic (v. l. n. r.): die legendäre Büffelherde von Eintracht Frankfurt.
Sebastien Haller, Ante Rebic und Luka Jovic (v. l. n. r.): die legendäre Büffelherde von Eintracht Frankfurt. © IMAGO/Fotostand, Jan Huebner (Montage)
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2018 gewannen sie mit Eintracht Frankfurt den DFB-Pokal, in der Folgesaison avancierten sie zum gefürchteten Goalgetter-Trio in der Bundesliga. Der SPORTBUZZER beleuchtet, was aus der Büffelherde der SGE um Sebastien Haller, Luka Jovic und Ante Rebic wurde.

41 Tore in der Bundesliga-Saison 2018/19 sowie 16 Treffer in der Europa League: Sebastien Haller, Luka Jovic und Ante Rebic machten sich einst bei Eintracht Frankfurt als sogenannte Büffelherde einen Namen - ein Begriff, den Torwart Kevin Trapp seinen Mannschaftskameraden mit Blick auf deren körperliche Präsenz verpasst hatte. Das legendäre Offensiv-Trio gehört inzwischen längst der Vergangenheit an. Während zumindest Haller vor der Rückkehr in die Bundesliga steht und bei Borussia Dortmund die durch Erling Haalands Abgang entstandene Lücke füllen soll, ist es um seine einstmals kongenialen Partner zuletzt ruhig geworden.

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Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass sich die Wege des Serben (Jovic) und des Kroaten (Rebic) bald wieder kreuzen könnten - und zwar in der italienischen Serie A. Während Letzterer bis 2025 vertraglich an den AC Mailand gebunden ist, wird Jovic aktuell mit einem Transfer zur AC Florenz in Verbindung gebracht. Wie unter anderem der Corriere dello Sport berichtet, soll der 24-Jährige von Real Madrid zunächst auf Leihbasis zur Fiorentina gehen. Dort würde der serbische Nationalspieler auf seine Landsmänner Nikola Milenkovic, Aleksa Terzic und den Ex-Schalker Matija Nastasic treffen.

Kein Durchbruch bei Real: Die Leiden von 60-Millionen-Transfer Jovic

Bei den "Königlichen" konnte der frühere Frankfurt-Star den hohen Ansprüchen, die nicht zuletzt seine stattliche Ablösesumme von 60 Millionen Euro bedingt hatten, nie wirklich gerecht werden. In seiner ersten Real-Saison 2019/20 wurde Jovic zuweilen von einer Fußverletzung zurückgeworfen, kam im Anschluss nicht über die Rolle des Edelreservisten hinaus. Im Januar 2021 kehrte das Ex-Mitglied der Büffelherde für kurze Zeit nach Frankfurt zurück, konnte an seine alten Glanzzeiten jedoch nicht anknüpfen. Zur Spielzeit 2021/22 wollte Jovic in Madrid unter Carlo Ancelotti einen neuen Anlauf nehmen. Auf mehr als 15 La-Liga-Spiele und drei Einsätze in der Königsklasse kam er allerdings nicht hinaus. Immerhin darf er sich als Champions-League-Sieger bezeichnen.

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Rebic hingegen geht als frischgebackener italienischer Meister in die neue Saison. Allerdings konnte der Kroate verletzungsbedingt nicht allzu viel zu Milans Scudetto beitragen. Im Herbst und Winter hatte ihn eine Oberschenkel-Blessur außer Gefecht gesetzt. Zwar kam er in diesem Jahr immer mal wieder zu Einsätzen, durfte jedoch lediglich in einer Partie (im April gegen Bologna) eine komplette Halbzeit durchspielen.

Magisches Dreieck und Büffelherde: Legendäre Bundesliga-Trios

Rebic hatte im September 2019 sein Stelldichein in der italienischen Metropole - im Tausch mit dem heutigen Leipzig-Profi André Silva. Nach einer Leihe wurde er zu Beginn der vergangenen Saison fest von den "Rossoneri" verpflichtet. Auch wenn die vergangenen Jahre für Jovic und Rebic nicht nach Plan verliefen: Die gemeinsame Zeit mit Haller in Frankfurt inklusive des Erfolgs im DFB-Pokal 2018 bleibt ein Stück Fußball-Geschichte. Der VfB Stuttgart hatte sein magisches Dreieck um Krassimir Balakov, Giovane Elber und Fredi Bobic, die Eintracht hatte ihre Büffelherde.