09. März 2020 / 11:06 Uhr

Hallescher FC rettet noch einen Punkt

Hallescher FC rettet noch einen Punkt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
HFC
HFC-Stürmer Terrence Boyd am Boden. © imago images
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Beim Heimspiel gegen den FC Ingolstadt konnte der HFC in letzter Minute noch das 1:1 erzielen. Bei der Begegnung Jena gegen 1860 kam es zu einer Spielunterbrechung, da wieder einmal ein Schmähplakat gegen Dietmar Hopp zu sehen war.

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Halle. Ismail Atalan siegte auch im zweiten Spiel als Trainer des Halleschen FC nicht, doch Marcel Hilßner rettete einen Punkt. Die Paderborn-Leihgabe sorgte in der Nachspielzeit (90.+2) für das 1:1 gegen den FC Ingolstadt, der durch Caniggia Elva (48. Minute) in Führung ging. Damit stoppte der HFC seine Serie von sechs Pleiten. „Das war ein geiles Gefühl. Das Tor war die pure Erlösung“, sagte Hilßner. „Das war ein absolutes Kampfspiel. Wir wussten, dass wir unsere Chance bekommen werden.“ Atalan meinte: „Die Mannschaft hat Moral gezeigt. Das war ein Schritt nach vorn.“

Leon Jensen schießt nicht jeden Tag zwei Tore. Für den Mittelfeldspieler ist es deshalb doppelt bitter, dass seine Mannschaft trotzdem mit 2:4 beim KFC Uerdingen verlor. Jensens (8./48.) Tore genügten gegen die Krefelder Treffer durch Osayamen Osawe (12./90.+3), Christian Kinsombi (28.) und Tom Boere (74.) nicht. „Wenn wir führen, haben wir eine kurze Phase danach, in der wir gut sind und dann bauen wir schnell wieder ab. Das müssen wir abstellen“, so Jensen.

Sorge um Ernst

Eine Unterbrechung brach Carl Zeiss Jena beim 0:3 gegen 1860 München früh das Genick. Nach zwei Minuten rollten die Zeiss-Fans ein Schmähplakat gegen Dietmar Hopp aus, was zu einer Unterbrechung von gut 13 Minuten führte. 1860 nutzte die direkt nach Wiederanpfiff getretene Ecke zur Führung durch Timo Gebhart (16.). Efkan Bekiroglu (32.) sowie Stefan Lex (55.) sorgten für die Entscheidung. „Die Mannschaft hat jetzt wieder einen Nackenschlag bekommen. Das ist sehr bitter, wie der gesamte Saisonverlauf“, sagte Trainer René Klingbeil.

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Weil Torjäger Philipp Hosiner nicht traf, musste Sören Reddemann für die Entscheidung sorgen. Der Treffer des Verteidigers (5.) nach einer Ecke genügte dem Chemnitzer FC zum 1:0 gegen die SpVgg Unterhaching. Damit arbeitete sich der CFC auf einen Nicht-Abstiegsplatz vor. „Einige Mitspieler haben mich schon aufgezogen, weil ich keine Tore mache und immer daneben schieße. Diesmal habe ich es zurückgezahlt“, sagte Reddemann.

Dass der 1. FC Magdeburg nach dem ersten Sieg unter Claus-Dieter Wollitz gleich wieder beim MSV Duisburg 0:1 verlor, war nur Randnotiz. Vielmehr beschäftigte das brutale Foul von Duisburgs Ahmet Engin gegen Dominik Ernst alle Beteiligten. Engin hatte nach einem Tritt gegen den Magdeburger in der 60. Minute die Rote Karte gesehen. Erste Diagnose: Bruch des Außenknöchels. Duisburgs Coach Torsten Lieberknecht meinte: „Wir sind zutiefst bewegt und können uns nur entschuldigen. Wir hoffen, dass er bald wieder auf den Fußballplatz zurückfindet.“ Yassin Ben Balla (26.) hatte den einzigen Treffer erzielt.

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