16. Januar 2015 / 12:36 Uhr

Halten Fäden und Ball beim SSV Stötteritz in der Hand: Kubald & Kubald

Halten Fäden und Ball beim SSV Stötteritz in der Hand: Kubald & Kubald

Torsten Teichert
Leipziger Volkszeitung
Steffen Kubal
Steffen Kubal © Dirk Knofe
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Ex-Lok-Präsident im Video-Interview zu RB Leipzig und 1. FC Lok.

Leipzig. Er war der erste Präsident des 1. FC Lok Leipzig nach der Neugründung 2003, träumte wie viele Fans vom Aufstieg des Ex-Europacup-Finalisten in das Profigeschäft: Nach seinem Abschied aus Probstheida folgte Steffen Kubald seinem Sohn Tim Kubald zum SSV Stötteritz. Vater Kubald hält nun seit anderthalb Jahren als Abteilungsleiter die Fäden in der Hand, der 21-jährige Sohnemann (zuvor ebenfalls beim FCL) im Kasten des Stadtligisten die Bälle fest.

"Aufgaben und Probleme sind ähnlich wie bei Lok. Sponsoren ansprechen, Mitglieder gewinnen, Strukturen schaffen, um den Nachwuchs kümmern", zählt Steffen Kubald ein paar Punkte auf. Und nennt auch einen Unterschied: "Es ist nicht so zeitintensiv. Meine Frau freut sich, dass ich öfter Zu Hause bin. Und mein Arbeitgeber, wie in FCL-Zeiten die WISAG, dass ich mehr Zeit für die Arbeit habe."

Ein Ziel ist es laut Kubald, dass der Verein in der kommenden Saison drei eigenständige Großfeldmannschaften an den Start bringt. Um später aus diesen Teams viele Akteure in die Männer-Teams zu bringen. Die A- und C-Junioren sind derzeit eine Spielgemeinschaft mit dem SV Mölkau, die B-Junioren musste abgemeldet werden. Im Kleinfeldbereich sei man bereits sehr gut mit jeweils zwei Mannschaften besetzt.

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"Perspektivisch ist die Landesklasse für die Erste ein Ziel, das ist dann aber auch für den Verein die höchstmögliche Klasse", so Kubald. Selbst das ist also Zukunftsmusik. Ganz schnell hingegen sollen die Sanierungsarbeiten im Hauptgebäude mit dem Sozialtrakt beginnen, im ersten Abschnitt werden 125.000 Euro verbaut – die Fördergelder der Kommune sind bewilligt, für den Startschuss fehlt noch "grünes Licht" vom Land.

Im Video-Interview mit Steffen Kubald hören Sie auch seine Einschätzung zur Situation im Leipziger Fußball mit Zweitligist RB und Oberligist Lok: