17. Februar 2020 / 17:33 Uhr

Derby gegen den HSV ohne Pyro? St.-Pauli-Präsident Oke Göttlich ist skeptisch

Derby gegen den HSV ohne Pyro? St.-Pauli-Präsident Oke Göttlich ist skeptisch

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Präsident Oke Göttlich vom Zweitligisten FC St. Pauli hält es für schwer vorstellbar, dass das Stadtderby gegen den Hamburger SV ohne Pyrotechnik-Zwischenfälle über die Bühne geht.
Präsident Oke Göttlich vom Zweitligisten FC St. Pauli hält es für schwer vorstellbar, dass das Stadtderby gegen den Hamburger SV ohne Pyrotechnik-Zwischenfälle über die Bühne geht. © imago images/Oliver Ruhnke/Montage
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Präsident Oke Göttlich vom FC St. Pauli hält es für schwer vorstellbar, dass das Derby in der 2. Bundesliga gegen den Hamburger SV ohne Pyrotechnik über die Bühne geht. Das hänge auch mit den Emotionen rund um das Spiel zusammen.

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Präsident Oke Göttlich vom Zweitligisten FC St. Pauli ist skeptisch, dass das Stadtderby gegen den Hamburger SV am Samstag (13 Uhr, Sky) ohne Pyrotechnik über die Bühne geht. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Derby gänzlich ohne alles auskommen wird. Dafür ist es zu emotional, das gehört dann auch zum Fußball dazu. Sollte es zu Strafen kommen, ja, dann müssen wir sie wahrscheinlich tragen, so ungern wir das tun“, sagte der St.-Pauli-Chef dem Hamburger Radio-Sender NDR 90,3.

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Pyro-Vergehen im Derby führten zuletzt zu hohen Strafen

Die Hamburger Zweitligisten mussten nach den Derbys in letzter Zeit hohe Strafen wegen Pyro-Vergehen bezahlen. Für die Vorkommnisse im Herbst vergangenen Jahres (2:0 für St. Pauli) wurden dem HSV 140.000 und St. Pauli 90.000 Euro an Strafen auferlegt. Der Kontrollausschuss des DFB hatte zuvor gar Rekordstrafen beantragt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, die Summen könnten wegen Einspruchs des Kontrollausschusses höher ausfallen. Nach dem 4:0-Sieg des HSV beim FC St. Pauli im März 2019 waren Geldbußen gegen den HSV in Höhe von 150.000 Euro und gegen St. Pauli von 100.000 Euro verhängt worden.

50 ehemalige Spieler des Hamburger SV – und was aus ihnen wurde

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Ungeachtet der Auffälligkeiten in den zurückliegenden Derbys hatte der HSV vom DFB eine Ausnahmegenehmigung dafür erhalten, im Heimspiel gegen den Karlsruher SC vor der Partie, die die Hamburger mit 2:0 für sich entschieden, kontrolliert und unter Aufsicht legal zehn sogenannte Rauchtöpfe zu zünden. Die Polizei hatte vor derlei Aktionen gleichwohl gewarnt - die Einsätze für die Beamtinnen und Beamten vor, während und nach den Begegnungen könnten dadurch noch brenzliger werden, meinten Gewerkschaftsvertreter.

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