20. Mai 2020 / 11:59 Uhr

Wie verfahren mit der Saison 2019/20? Auch Hamburg will abbrechen, Bewegung in Thüringen

Wie verfahren mit der Saison 2019/20? Auch Hamburg will abbrechen, Bewegung in Thüringen

Christoph Hage
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Das Corona-Virus hat auch den Spielbetrieb bei den Amateurfußballern durcheinandergewirbelt.
Das Corona-Virus hat auch den Spielbetrieb bei den Amateurfußballern durcheinandergewirbelt. © imago images/Sven Simon/DFB
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21 Landesverbände im Deutschen Fußball-Bund, eine Tendenz: Die Saison 2019/20 wird abgebrochen, es soll Aufsteiger, aber keine Absteiger geben. Nur die Fußballer in Bayern und Thüringen wollen die Spielzeit einfrieren und im Herbst fortsetzen. Der SPORTBUZZER stellt den Stand der Dinge dar.

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Wie umgehen mit der unterbrochenen Saison 2019/20? Das ist die große Frage, die die Amateurfußballer in ganz Deutschland beschäftigt. Die baden-württembergischen Landesverbände haben sich tatsächlich auf eine gemeinsame Linie einigen können, in Thüringen kommt indes noch einmal Bewegung in die eigentlich von der Mehrheit beschlossene Fortsetzung der Spielzeit.

In den meisten der 21 Landesverbänden muss der Willen der Vereine noch auf einem außerordentlichen Verbandstag in Formen gegossen werden. Das ist im Groben der Stand der Dinge.

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Und im Detail? Das ist der Blick auf die einzelnen Landesverbände, Stand 21. Mai:

Ein Überblick: Das ist der Status quo bei Deutschlands Landesverbänden. Stand: 21. Mai 2020.

<b>Schleswig-Holstein:</b> Ob sie sich bei ihrem Weg auf Glatteis bewegen, wird sich zeigen. Klar ist: Das Präsidium des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV) hat beschlossen, dass die Saison 2019/2020 nicht über den 30. Juni hinaus verlängert werden soll. Stattdessen wird sie ohne weiteren Spielbetrieb auslaufen. Mit anderen Worten: Sie ist abgebrochen worden. Die Entscheidung gibt unseren Vereinen die bestmögliche Planungssicherheit, wird SHFV-Präsident Uwe Döring auf der Homepage des Verbandes zitiert.

 Am 9. Mai entschied das Präsidium schließlich, die Saison mithilfe der Quotientenregel zu werten. Es gibt zwei Auf-, aber keine Absteiger. Sollte eine Mannschaft auf den Aufstieg verzichten, erfolgt keine Weitergabe des Aufstiegsrechts. Die ausstehenden Kreispokalspiele sollen als regionale Qualifikationsrunden vor Beginn der nächsten Saison gespielt werden. Bei den Frauen und Junioren steigen hingegen jeweils nur die Staffelsieger auf, Absteiger gibt es ebenfalls nicht.  Zur Galerie
Schleswig-Holstein: Ob sie sich bei ihrem Weg auf Glatteis bewegen, wird sich zeigen. Klar ist: Das Präsidium des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV) hat beschlossen, dass die Saison 2019/2020 nicht über den 30. Juni hinaus verlängert werden soll. Stattdessen wird sie ohne weiteren Spielbetrieb auslaufen. Mit anderen Worten: Sie ist abgebrochen worden. "Die Entscheidung gibt unseren Vereinen die bestmögliche Planungssicherheit", wird SHFV-Präsident Uwe Döring auf der Homepage des Verbandes zitiert. Am 9. Mai entschied das Präsidium schließlich, die Saison mithilfe der Quotientenregel zu werten. Es gibt zwei Auf-, aber keine Absteiger. Sollte eine Mannschaft auf den Aufstieg verzichten, erfolgt keine Weitergabe des Aufstiegsrechts. Die ausstehenden Kreispokalspiele sollen als regionale Qualifikationsrunden vor Beginn der nächsten Saison gespielt werden. Bei den Frauen und Junioren steigen hingegen jeweils nur die Staffelsieger auf, Absteiger gibt es ebenfalls nicht.  ©

Wann und wo es wie weitergeht, darüber hält der SPORTBUZZER Euch natürlich auf dem Laufenden.