04. Januar 2022 / 14:31 Uhr

Hamburg verschärft Corona-Regeln: Heimspiele des HSV und FC St. Pauli ohne Zuschauer – Derby betroffen

Hamburg verschärft Corona-Regeln: Heimspiele des HSV und FC St. Pauli ohne Zuschauer – Derby betroffen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sowohl die Tribünen im Volksparkstadion als im Stadion am Millerntor werden vorerst leer bleiben.
Sowohl die Tribünen im Volksparkstadion als im Stadion am Millerntor werden vorerst leer bleiben. © imago/Jan Huebner (Montage)
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Die Corona-Zahlen steigen und steigen. Zur Eindämmung der Corona-Pandemie verschärft Hamburgs rot-grüner Senat einmal mehr die Auflagen. Unter anderem dürfen die Zweitliga-Klubs HSV und FC St. Pauli keine Zuschauer mehr im eigenen Stadion empfangen.

Auch in Hamburg müssen Großveranstaltungen im Profisport künftig wegen Corona als Geisterspiele durchgeführt werden. Dies habe der rot-grüne Senat am Dienstag beschlossen, sagte Senatssprecher Marcel Schweitzer. Von der neuen Regelung, die ab kommenden Montag für vier Wochen greift, sind unter anderem die Fußball-Zweitligisten Hamburger SV und FC St. Pauli betroffen. Die Klubs dürfen zunächst keine Zuschauer mehr empfangen. Damit findet auch das Stadt-Derby am 21. Februar ohne Fans statt.

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Bislang hatte es in Hamburg eine vom Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz abweichende Ausnahmeregelung gegeben. Im Amateurbereich dürfen Sportveranstaltungen im Freien künftig nur noch vor maximal 1000 Zuschauern stattfinden. In Sporthallen soll eine Obergrenze von 200 Zuschauern gelten, wie Schweitzer sagte. Bislang waren bei Veranstaltungen nach der 2G-Regel im Freien maximal 5000 und in Hallen höchsten 2500 Zuschauer zugelassen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Hamburg ist zuletzt erneut deutlich gestiegen. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl neuer Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche am Dienstag mit 463,3 an. Am Montag lag der Wert bei 440,3, vor einer Woche bei 329,8. Damit liegt Hamburg weiter deutlich über dem Bundesdurchschnitt: Deutschlandweit stieg die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von 232,4 am Vortag auf 239,9.

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