13. Mai 2022 / 11:36 Uhr

Bericht: Hamburger SV fehlen zehn Millionen für die Stadion-Renovierung für die Heim-EM 2024

Bericht: Hamburger SV fehlen zehn Millionen für die Stadion-Renovierung für die Heim-EM 2024

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Das Hamburger Volksparkstadion muss für die EM 2024 renoviert werden. 
Das Hamburger Volksparkstadion muss für die EM 2024 renoviert werden.  © imago images/Zink
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Die Spiele für die Heim-EM 2024 sind verteilt. In der Hansestadt Hamburg sollen vier Gruppenspiele und ein Viertelfinale ausgetragen werden. Allerdings gibt es beim Volksparkstadion des Zweitligisten Hamburger SV ein Problem. Laut einem Bericht der "Bild" fehlen mindestens zehn Millionen Euro zur Renovierung. 

Drei Tage nach der Verteilung der Spiele bei der Fußball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland sind beim Hamburger SV mit dem Austragungsort Volksparkstadion massive finanzielle Problemen bekannt geworden. Nach Informationen der Bild fehlen dem hanseatischen Zweitligisten mindestens zehn Millionen Euro für die Renovierung der Arena. Die Gesamtkosten für Instandhaltung und Modernisierung werden auf 18 Millionen Euro taxiert. In der Hansestadt sollen bei der EM vier Gruppenspiele und ein Viertelfinale ausgetragen werden.

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Von den 23,5 Millionen Euro, die die Stadt Hamburg dem Verein 2020 für den den Verkauf des Stadionsgrundstücks überwiesen hatte, sollen laut Zeitung nur noch rund acht Millionen Euro vorhanden sein. "Die Mittel standen bei meiner Übernahme so explizit nicht mehr zur Verfügung“, sagte Finanzvorstand Thomas Wüstefeld, der im Januar dieses Jahres Frank Wettstein auf dem Vorstandsposten folgte.

Die Stadt hatte mit Stadionbesitzer HSV vereinbart, über die Kaufsumme hinaus keinen weiteren Beitrag für die Stadionrenovierung zu leisten. Da dem HSV in der Corona-Pandemie die Zuschauereinnahmen wegbrachen, wurde das Geld für die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs und andere wirtschaftliche Verpflichtungen genutzt. Seit elf Jahren beendet der HSV jedes Geschäftsjahr mit einem Defizit. Gespräche zwischen Wüstefeld und der Stadt über weitere Hilfe für die Stadionrenovierung sollen ergebnislos geblieben sein.