13. Juli 2020 / 18:29 Uhr

HSV-Ultras mit klarer Kante: Kein Verkauf des Stadionnamens – Kühne soll nicht mehr investieren

HSV-Ultras mit klarer Kante: Kein Verkauf des Stadionnamens – Kühne soll nicht mehr investieren

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die HSV-Ultras haben genug von Investoren und dem Verkauf der Namensrechte an ihrem Volksparkstadion.
Die HSV-Ultras haben genug von Investoren und dem Verkauf der Namensrechte an ihrem "Volksparkstadion". © imago images/Oliver Ruhnke
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Die Anhänger des Hamburger SV haben genug von externen Investitionen und Namensänderungen in ihrem Klub. Weder wollen die Fans, dass die Namensrechte an ihrem "Volksparkstadion" erneut verkauft werden, noch soll der bisherige Investor Klaus-Michael Kühne neues Geld in den HSV pumpen.

Fans des Zweitligisten Hamburger SV wenden sich gegen den erneuten Verkauf der Namensrechte am Volksparkstadion. Das betrifft auch das Engagement von Investor Klaus-Michael Kühne, der die Rechte in den vergangenen fünf Jahren für vier Millionen Euro pro Spielzeit erworben hatte, künftig nach eigenem Bekunden aber darauf verzichten will. Außerdem war den Hanseaten nach dem verpatzen Aufstieg in die Bundesliga Trikotsponsor "Fly Emirates" abgesprungen und hatte wie Kühne seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängert.

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"Ab sofort darf unser Stadionname nicht länger von dem taktischen Wohlwollen eines einzelnen Geschäftsmannes abhängen. Es darf nur den Namen tragen, den alle HSV-Fans ohnehin im Kopf haben, wenn sie an das Stadion denken: VOLKSPARKSTADION", schreibt die Ultra-Gruppierung Castaways auf Facebook. Am Stadion hängten sie ein Spruchband auf mit der Aufschrift: "Volksparkstadion seit 1953 und für immer!"

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Um finanzielle Verluste durch den ungeplanten Verbleib in der 2. Liga auszugleichen, will der HSV die Namensrechte an der 57.000 Besucher fassenden Arena erneut verkaufen. Vor Kühne, der Fans und Verein den historischen Namen Volksparkstadion zurückgegeben hatte, waren die Unternehmen AOL, HSH Nordbank und Imtech die Namensgeber. "Wir werden keinen anderen Namen als VOLKSPARKSTADION akzeptieren", schrieben die Ultras und ergänzten: "Lasst uns einen neuen HSV prägen. Einen Verein, in dem niemand größer ist, als die Raute."