09. Dezember 2019 / 18:08 Uhr

Krise beim HSV? Darum widerspricht Hamburgs Sportvorstand Jonas Boldt

Krise beim HSV? Darum widerspricht Hamburgs Sportvorstand Jonas Boldt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jonas Boldt, Sportvorstand des Hamburger SV.
Jonas Boldt, Sportvorstand des Hamburger SV. © imago images/Jan Huebner
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Trotz zuletzt zweier Niederlagen sieht Sportvorstand Jonas Boldt den Hamburger SV noch nicht in einer Krise. Das erklärte Boldt in einem Podcast des "Hamburger Abendblatts". Dort sprach der Funktionär auch über den starken Saisonstart der Hamburger.

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Sportvorstand Jonas Boldt will beim Hamburger SV nach zwei aufeinanderfolgenden Niederlagen nichts von einer Krise wissen. „Ich bin jetzt ein gutes halbes Jahr beim HSV. Wenn man dieses halbe Jahr mal zurückdreht und fragt: Wo möchtest du im Dezember stehen? Dann hätten wir alle unterschrieben“, sagte der 37-Jährige bei seiner Podcast-Premiere dem Hamburger Abendblatt zur aktuellen sportlichen Lage beim Tabellenzweiten der 2. Bundesliga.

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Nach einem hervorragenden Saisonstart ist der HSV durch die jüngsten beiden Rückschläge beim VfL Osnabrück (1:2) und daheim gegen den 1. FC Heidenheim (0:1) allerdings vom Erfolgsweg abgekommen. Vor dem letzten Hinrunden-Spieltag liegen die Hanseaten mit 29 Punkten vier Zähler hinter Herbstmeister Arminia Bielefeld (33.).

Boldt: Starker Saisonstart des HSV "fast schon eine Überperformance"

„Vielleicht haben wir die Erwartungshaltung noch einmal deutlich nach oben geschraubt, weil der Saisonstart fast schon eine Überperformance war“, sagte Boldt zu der Serie von sieben Siegen, drei Unentschieden und nur einer Niederlage aus den ersten elf Partien. Vor allem im heimischen Volksparkstadion habe der HSV „sehr viele Tore geschossen und die Fans verzückt“, was im Umfeld die Erwartungen gesteigert hat. „Aber wir haben das intern immer sehr sachlich analysiert. Dementsprechend sehen wir uns jetzt auch nicht in einer Depression“, betonte der HSV-Sportvorstand.

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In den letzten beiden Partien des Jahres beim SV Sandhausen am Sonntag und eine Woche später beim SV Darmstadt 98 erhofft er die Wende zum Guten. „Jede Serie reißt irgendwann“, meinte Boldt, der zu Beginn der Saison nach Ende seiner Tätigkeit bei Bayer Leverkusen als Nachfolger des entlassenen Ralf Becker nach Hamburg gewechselt war, über die seit sechs Auswärtsspielen sieglosen Hamburger. Und ergänzte: „Jetzt wird es Zeit, dass wir auswärts wieder punkten. Wir arbeiten daran.“