01. Juni 2019 / 22:27 Uhr

Hammerspiel im Landespokal: 1. FC Phönix muss zum Oldenburger SV

Hammerspiel im Landespokal: 1. FC Phönix muss zum Oldenburger SV

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Oldenburger Pascale Janner und Mats Jonathan Klüver im Landesliga-Topspiel gegen die Phönixer Michael Saar und Felix Stieglitz.
Die Oldenburger Pascale Janner und Mats Jonathan Klüver im Landesliga-Topspiel gegen die Phönixer Michael Saar und Felix Stieglitz. © Agentur 54°
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Marcello Meyer: "Wir gewinnen und fertig ist die Laube!" In der 2. Runde könnte es zum Duell Preußen Reinfeld gegen VfB Lübeck kommen

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Vor dem Flens-Cup Final Four in Malente haben sich die Funtkionäre des SHFV um Präsident Hans-Ludwig Meyer nicht nehmen lassen, die ersten Runden im SHFV-Landespokal 2019/20 auszulosen. Dabei bewiesen sie ein gewisses Bewusssein für Dramaturgie. Vor allem drei Partien haben es in sich - und alle drei betreffen das Gebiet des LN-Sportbuzzer. Es geht um den Titelverteidiger VfB Lübeck und um die drei Oberligaaufsteiger Oldenburger SV, Phönix Lübeck und Preußen Reinfeld.

Im Finale setzten sich die Phönixer knapp mit 2:1 gegen FC Dornbreite durch.

Die Phönixer haben nach dem 2:1-Sieg gegen Dornbreite allen Grund zum Jubeln. Zur Galerie
Die Phönixer haben nach dem 2:1-Sieg gegen Dornbreite allen Grund zum Jubeln. ©
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"Wir gewinnen das Spiel einfach und fertig ist die Laube"

Der Hammer der ersten Runde - gleichzeitig ja schon das Achtelfinale, das zwischen dem 6. und 10. Juli gespielt werden soll, ist ganz sicher die Partie, die als letzte gezogen wurde, Oldenburger SV gegen Phönix Lübeck (womit auch feststehen dürfte, dass der Oberligaopener am 2. August nicht diese Paarung sein wird). "Beide Teams kennen sich gut. Es erwartet uns ein heißer Tanz", sagte Phönix neuer Teammanager Frank Salomon. Etwas aggressiver formulierte es Phönix-Spielmacher Marcello Meyer. „Wir sind natürlich Favorit. Da müssen wir keinen Hehl drum machen. Wir gewinnen das Spiel einfach und fertig ist die Laube", sagt er dem LN-Sportbuzzer. "Klar, spielen wir in einer Liga. Ich sehe da aber kein großes Ding drin. Erste Runde, dann kommen wir weiter.“ Einen kleinen Seitenhieb konnte sich auch Oldenburgs Kevin Wölk nicht verkneifen: "Wir sind klarer Außenseiter, haben aber in der letzten Saison auch bewiesen, was im Kreispokal möglich ist. Wir hätten sicherlich gerne gegen keinen Ligakonkurrenten gespielt, freuen uns aber auf Strand 08, äh 1. FC Phönix, und viele Zuschauer am Schauenburger Platz.“

Ahmet Arslan hat sich die Riesen-Fahne der Fans geschnappt. Zur Galerie
Ahmet Arslan hat sich die Riesen-Fahne der Fans geschnappt. ©

Treffen der alten Bekannten

Und dann leisteten sich die Los-Götter auch noch ein Kuriosum: Sie griffen so zu, dass es gleich zweimal zu exakt denselben Paarungen kommt, wie bereits in der ersten Landespokalrunde 2019/20. Der VfB Lübeck muss wieder nach Bordesholm reisen, Preußen Reinfeld bekommt es erneut mit dem PSV Neumünster zu tun. Beide Spiele endeten 2018 mit 3:0 für den VfB bzw. für Preußen - sollte es Anfang Juli wieder so kommen, dann hieße das Viertelfinale am Bischofsteicher Weg Mitte Juli Preußen Reinfeld gegen VfB Lübeck, denn die nächste Runde wurde in Malente gleich mitausgelost (siehe unten).

"Interessantes Los"

 „Das ist ein sehr interessantes Los", sagte Reinfeld Co-Trainer Pascal "Kalle" Lorenz. "Neumünster haben wir ja letztes Jahr in der ersten Runde auch gehabt. Wenn gleich die Mannschaft von damals mit der aktuellen nicht mehr zu vergleichen ist. Die haben extrem aufgerüstet und werden durch die Niederlage im letzten Jahr sehr motiviert sein. Von daher erwarten wir einen schwierigen Gegner, auf den wir uns aber freuen." „Wir haben letztes Jahr sehr schlecht gegen Reinfeld gespielt und sind früh im ausgeschieden. Wäre schön, wenn wir dieses Mal eine Runde weiterkommen würden", erklärte PSV-Coach Thomas Möller.

VfB: "Gutes Omen"

An das Pokalspiel des TSV Bordesholm gegen den VfB Lübeck erinnert man sich beim SHFV nicht so gern. Denn damals gab es im Vorwege größere Irritationen um die Sicherheit in Bordesholm, wo die Partie eigentlich stattfinden sollte. Schließlich gab der TSV das Heimrecht ab (das er als klassentieferer Klub hat), gespielt wurde also auf der Lohmühle. Das Ergebnis ist bekannt. VfB-Vorstand Florian Möller ordnete das Los so ein: "Gutes Omen. Gleicher Gegner wie im letzten Jahr. So kann es gern weitergehen und vor allem auch enden." Bekanntlich holte der VfB am Ende durch einen 1:0-Sieg im Finale gegen Weiche den Landespokal. JR/GIE

Auf einen Blick:

SHFV-Landespokal 2019/20

Herren (1. Runde 6./10. Juli)

Hohenwest./Jevenst. – Heider SV

TSV Bordesholm – VfB Lübeck

Lägerdorf – Weiche Flensburg

ASV Dersau – SV Todesfelde

PSV Neumünster – Preußen Reinfeld

Nordmark Satrup – Breitenfelder SV

Husumer SV – TSB Flensburg

Oldenburger SV – Phönix Lübeck

Viertelfinale (13./17./20. Juli)

Oldenb. SV/Phönix – Husum/TSB Flensb.

Satrup/Breitenfelde – Dersau/Todesf.

Lägerd./Weiche – Hoh/Jev/Heide

Bordesh./VfB Lübeck – PSV/Preußen Reinf.

Frauen (1. Runde, Termine offen)

ATSV Stockelsdorf – Holstein Kiel

Heider SV – SV Henstedt-Ulzburg

SV Wahlstedt – Ratzeburger SV

Sieger RD/Eck – Fortuna Bösdorf

Hagen Ahrensburg – TSV Russee

TSV Siems – Stjernen Flensborg

TuRa Meldorf – SV Boostedt

TSV Pansdorf – Risum-Lindholm

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