24. Oktober 2020 / 18:24 Uhr

33:21 – Empor Rostock dreht nach verhaltenem Start auf

33:21 – Empor Rostock dreht nach verhaltenem Start auf

Stefan Ehlers
Ostsee-Zeitung
Nicht zu stoppen: Empor-Kreisläufer Maximilian Schütze setzt sich durch. 
Nicht zu stoppen: Empor-Kreisläufer Maximilian Schütze setzt sich durch. © Sebastian Heger
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Vierter Sieg im vierten Spiel – die Handballer des HC Empor Rostock haben ihre Tabellenführung behauptet. Das Team von Trainer Till Wiechers bezwang am Sonnabend die zweite Mannschaft des SC Magdeburg mit 33:21 und fährt als Spitzenreiter zum Topspiel nach Potsdam.

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Die weiße Weste gewahrt und mit einem weiteren Kantersieg die Tabellenführung behauptet – die Handballer des HC Empor Rostock bleiben in der Erfolgsspur. Das Team von Trainer Till Wiechers bezwang am Sonnabend die Bundesliga-Reserve des SC Magdeburg mit 33:21 (16:8) und verbuchte damit den vierten Sieg im vierten Spiel. Empor fährt am 1. November als Spitzenreiter zum Gipfeltreffen nach Potsdam. Fünf Tage später steht in Schwerin das Derby bei den Mecklenburger Stieren an.

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Vor 1352 Zuschauern in der Stadthalle benötigten die Gastgeber gut zehn Minuten, um auf Touren zu kommen. Doch nach dem 4:4 ging die Post ab. Mit einem 7:0-Lauf zog Empor auf 11:4 (21.) davon. Die 4:2-Abwehr der Rostocker zwang die Elbestädter zu Fehlern. Dahinter lief Torhüter Leon Mehler zu großer Form auf. Mit seinen Paraden war der 21-Jährige mehrfach Ausgangspunkt von Tempogegenstößen. Die weiten Pässe des Schlussmanns auf Nick Witte und Maximilian Schütze kamen punktgenau.

Ob Konter oder Positionsangriff – die Einheimischen trafen (fast) nach Belieben. Philipp Asmussen hämmerte einen Hüftwurf ins linke Dreiangel. Robin Breitenfeldt traf mit einem Schlagwurf. Jakub Zboril und der nervenstarke Nick Witte, der vor der Pause alle fünf Siebenmeter verwandelte, schraubten mit Doppelpacks das Ergebnis in die Höhe.

Rostocks Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen war schon zur Halbzeit von der Defensivleistung begeistert. „Eine Wahnsinns-Abwehr – ganz stark, Jungs!“, schwärmte der Däne. „Und jetzt, Jungs, fegt sie vom Platz!“

Gesagt, getan. Nick Witte sorgte mit einem Doppelschlag zum 18:8 für die erste Zehn-Tore-Führung. Die Rostocker erspielten sich in der Folgezeit eine Reihe von Chancen, ließen aber viele Möglichkeiten ungenutzt.

Empor: L. Mehler, Wetzel – Steidtmann 3, Wilhelm 1, Schütze 4, D. Mehler, Völzke, N. Witte 11/5, Asmussen 3, Zboril 4, Tobeler 4/2, Breitenfeldt 2, Kohnagel 1, Diringer.

Magdeburg II: Fiedler, Patzwaldt – Eißling 3, Meyer, Kloor 2, Ruddat 2, Haake 2, Kluge 3, Eberhard 1, Uscins 2, Schramm 2, Baumgart, Panoven, Danowski 4/2.

Siebenmeter: Empor 8/7, Magdeburg II 2/2.

Strafminuten: Empor 8, Magdeburg II je 4.