22. März 2020 / 13:32 Uhr

Handball, Basketball und Eishockey: Liga-Chefs rechnen mit hohem Millionenschaden

Handball, Basketball und Eishockey: Liga-Chefs rechnen mit hohem Millionenschaden

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
In den Sportarten Handball (von links), Basketball und Eishockey wird aktuell in Deutschland nicht gespielt.
In den Sportarten Handball (von links), Basketball und Eishockey wird aktuell in Deutschland nicht gespielt. © dpa/Montage
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Die Verantwortlichen der deutschen Handball, Basketball und Eishockey rechnen im finanziellen Bereich mit einem großen Schaden. Durch den Ausbruch der Coronavirus-Pandemie erwarten die Chefs Verluste im zweistelligen Millionenbereich.

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Die Liga-Chefs im deutschen Handball, Basketball und Eishockey rechnen zusammen mit einem hohen Millionenschaden durch den Ausbruch der Coronavirus-Pandemie. "Je nach Szenario", sagte BBL-Chef Stefan Holz (52) der Bild am Sonntag, kalkuliere die Basketball-Bundesliga mit einem Minus von "bis zu 25 Millionen Euro". Frank Bohmann (55) sprach für die Handball-Bundesliga von "einer ähnlichen Größenordnung", Gernot Tripcke (52) äußerte für die Eishockey-Bundesliga, der Umsatzausfall liege bei "bis zu 15 Millionen Euro".

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Während die Handballer und Basketballer noch auf die Fortsetzung ihrer Saison hoffen, wurde der Spielbetrieb im Eishockey komplett abgebrochen. "Ich glaube, die DEL-Klubs können und werden überleben", sagte Tripcke. "Allerdings kann es eng werden, wenn Klubs jetzt schon Verträge zu den Konditionen der letzten Saison unterschrieben haben, aber gleichzeitig die Einnahmen wegbrechen. Aber vielleicht kommt es nach der Corona-Krise ja auch zu einem Boom, weil sich die Leute nach Sport sehnen."

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Zuletzt hat sich der Eishockey-Weltverband ins Unvermeidliche gefügt und wegen der Coronavirus-Pandemie erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg eine Weltmeisterschaft abgesagt. Das Turnier sollte vom 8. bis 24. Mai in Zürich und Lausanne stattfinden. Am Samstag erklärte IIHF-Präsident René Fasel, der Sport müsse beiseite treten und alles tun, um den Kampf gegen das Virus zu unterstützen. "Das ist die harte Realität, der sich die Eishockey-Familie stellen muss, aber eine, die wir akzeptieren müssen", sagte der Schweizer in der Mitteilung. "Das Coronavirus ist ein globales Problem und bedarf großer Maßnahmen durch die Regierungen, um seine Ausbreitung zu bekämpfen."