14. Februar 2020 / 11:24 Uhr

Burgwedel holt Neuzugang für Klassenerhalt - Stoppt der HSV die Negativserie?

Burgwedel holt Neuzugang für Klassenerhalt - Stoppt der HSV die Negativserie?

Uwe Serreck
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Neuzugang Andreas Lüer mit Burgwedels Spielertrainer Kay Behnke.
Neuzugang Andreas Lüer mit Burgwedels Spielertrainer Kay Behnke. © Verein
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Mit einem Neuen für den Rückraum will sich Handball Hannover-Burgwedel für den Abstiegskampf rüsten. Alexander Lüer könnte dem Team vielleicht schon am Samstag helfen. Helfen würde dem HSV Hannover ein Sieg gegen die Füchse Berlin, um die Krise zu beenden.

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Der HSV Hannover steckt in der dritten Handball-Liga Nord-Ost nach zuletzt fünf Pleiten in der Krise. Die Serie soll am Samstag (19.30 Uhr) gegen die Füchse Berlin endlich reißen. „Es geht nicht darum zu begeistern, sondern nur um zwei Punkte. Egal wie“, stellt Trainer Stephan klar. Die Trainingswoche lief wegen etlicher Ausfälle durchwachsen. Für Joel Wolf (Rückenprobleme) kam das Spiel in Oranienburg zu früh. „Er hat 14 Tage Sportverbot“, berichtet Lux.

Auch Sebastian Czok, Sascha Muscheiko und Johannes Kellner sind fraglich. Der Trainer fehlt wegen eines Skikurses mit der Schule. Ihn vertritt Ex-Coach Alfred Thienel. Ein gutes Omen: Er ist in dieser Saison mit Co-Trainer Olaf Seegers noch ungeschlagen.

Vinnhorst zieht in Swiss-Life-Hall

Vinnhorst fiebert dem Topspiel am Sonntag (15 Uhr) gegen Dessau entgegen, für das der TuS in die Swiss-Life-Hall umzieht. Eine Idee von Hauptsponsor Martin Weiß, Mehrheitsgesellschafter der ZAG, um die Werbetrommel für die Handballer zu rühren. Schatzmeister Axel Schmidt hofft auf 2000 Fans. Karten gibt es noch für zehn Euro, ermäßigt sechs Euro an der Tageskasse.

Bilder vom Handball-Spiel der 3. Liga Nord-Ost zwischen Handball Hannover-Burgwedel und der HSG Ostsee N/G

Burgwedels Kay Behnke (links) muss sich mit gleich zwei Gegenspieler auseinandersetzen. Zur Galerie
Burgwedels Kay Behnke (links) muss sich mit gleich zwei Gegenspieler auseinandersetzen. ©

Neuzugang soll Burgwedel helfen

Abstiegskampf ist für Burgwedel am Samstag (19 Uhr) in Schwerin angesagt. „Wir müssen gewinnen, um die Chance zu wahren“, sagt der sportliche Leiter Friedrich Kastening. Bitter: Maurice Dräger, der zuletzt wie am Fließband traf, erlitt eine Sehnenverletzung in der linken Fußsohle. „Normalerweise heißt das nach Einschätzung unseres Arztes sechs Wochen Pause“, sagt Kastening.

Als Ersatz kommt Andreas Lüer vom Oberligisten HSG Schaumburg Nord. "Mit Andi bekommen wir eine weitere Alternative im linken Rückraum, die uns hoffentlich bei dem Projekt Klassenerhalt voranbringen wird", freut sich Kastening. Lüer könnte am Samstag in Schwerin bereits mitmischen, wenn der DHB bis dahin die Spielberechtigung erteilt hat.

In Bildern: Oranienburger HC siegt gegen den HSV Hannover mit 26:23.

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_R2R8318 © Der Oranienburger HC (grüne Trikots) siegt im ersten Heimspiel 2020 gegen den HSV Hannover mit 26:23

TSV Burgdorf II treffen alten Bekannten

Bereits am Freitag (19.30 Uhr) erwartet die TSV Burgdorf II den VfL Potsdam. Obwohl Jannes Krone und Spielmacher Veit Mävers in den Kader zurückkehren, wird es nicht leicht. „Wir haben immer Schwierigkeiten gegen Potsdam gehabt“, sagt Trainer Heidmar Felixson, der sich auf das Wiedersehen mit dem früheren Burgdorfer und jetzigen VfL-Trainer Daniel Deutsch freut.

Badenstedt wieder unter Druck

Die Drittliga-Frauen des TV Hannover-Badenstedt wollen am Samstag (19 Uhr) gegen Owschlag in die Erfolgsspur zurück. Dazu gilt es, die Stabilität in der Abwehr wiederzufinden, die zuletzt in Alstertal fehlte. Durch die überraschende Niederlage verpasste Badenstedt den Sprung an die Tabellenspitze und steht im Kampf um die Aufstiegsrelegation wieder unter Druck.

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Bilder vom Handball-Spiel der 3. Liga Nord-Ost zwischen dem HSV Hannover und Handball Hannover-Burgwedel

Jonas Lange, Keeper des HSV Hannover, muss oft hinter sich greifen. Zur Galerie
Jonas Lange, Keeper des HSV Hannover, muss oft hinter sich greifen. ©

Löw nimmt den Druck raus

Der Hannoversche SC möchte am Samstag ab 18 Uhr in Henstedt den Abstand aufs rettende Ufer verkürzen. Zuletzt gab es in der Liga viele wilde Ergebnisse, darunter Henstedts Sieg in der vergangenen Woche bei Tabellenführer Buxtehude. Zeit für den HSC, ebenfalls für eine Überraschung zu sorgen. Trainer Thomas Löw nimmt deshalb ganz bewusst den Druck raus: „Es geht darum, dass wir die positive Entwicklung der letzten Wochen fortsetzen.“

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