09. Oktober 2019 / 17:35 Uhr

Diringer kehrt mit Empor Rostock nach Altenholz zurück

Diringer kehrt mit Empor Rostock nach Altenholz zurück

Stefan Ehlers
Ostsee-Zeitung
Torgefährlich: Ole Diringer, hier im Heimspiel gegen die Mecklenburger Stiere (35:18), hat sich durchgesetzt und erzielt einen Treffer.
Torgefährlich: Ole Diringer, hier im Heimspiel gegen die Mecklenburger Stiere (35:18), hat sich durchgesetzt und erzielt einen Treffer. © Sebastian Heger
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Vier Jahre lang trug Ole Diringer das Trikot des TSV Altenholz. Am Freitag kehrt er mit dem HC Empor Rostock an seine frühere Wirkungsstätte zurück – und ist hochmotiviert.

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Ole Diringer freut sich auf die Rückkehr an seine frühere Wirkungsstätte. „So ein Spiel ist immer schön“, sagt der 24 Jahre alte Rückraumspieler des HC Empor Rostock mit Blick auf die Drittliga-Partie am Freitagabend beim Tabellenfünften TSV Altenholz.

Vier Jahre lang ging Diringer für die Schleswig-Holsteiner auf Torejagd, ehe es den Vollblut-Handballer aufgrund der besseren sportlichen Perspektive nach Rostock zog. Der Rückraumspieler kennt den Verein, die Betreuer, Verantwortliche und natürlich Spieler. Und dennoch muss Diringer am Freitag aufpassen, dass er sich in der Edgar-Meschkat-Halle nicht verläuft. In der Gäste-Kabine war er seit Jahren nicht.

Die Rückkehr an seine einstige Wirkungsstätte garantiert eine Portion „Extra-Motivation“, ist sich der 1,94 Meter große Linkshänder sicher. Er werde das Wochenende bei seiner Freundin Thabea in Kiel verbringen, erzählt der Mann mit der Trikotnummer 41. „Von daher wäre es schöner, wenn wir gewinnen.“

In den Begegnungen gegen Vinnhorst (28:28) und in Burgdorf (29:29) habe man gesehen, „dass es Zeit braucht, bis man sich richtig eingespielt hat. Mit drei, vier Neuzugängen läuft es in kritischen Situationen nicht so glatt, als wenn man schon zwei Jahre lang zusammenspielt. Dafür waren die beiden Partien lehrreich“, meint Diringer. Nach seiner Ansicht sind die zwei Minuspunkte „nicht so wild. Die können wir ausgleichen.“

Dennoch sollen weitere Punktverluste vermieden werden. Diringer hofft, dass er mit Empor in den beiden kommenden Auswärtsspielen in Altenholz und neun Tage später beim Tabellenvierten Eintracht Hildesheim vier Zähler einfahren kann. „Wir müssen in den entscheidenden Situationen ein bisschen cleverer sein“, fordert der angehende Groß- und Außenhandelskaufmann.

Im Vergleich zur Vorsaison, als der Rostocker Höhenflug lange Zeit die Handball-Welt in Erstaunen versetzte, wird das Team von Trainer Till Wiechers inzwischen in den meisten Partien als Favorit gehandelt. „Die Gegner gehen ganz anders an die Sache ran“, meint Diringer.

Für ihn ist es das zweite besondere Spiel des Jahres. Als Empor Mitte März in Altenholz gastierte, stand sein Wechsel bereits fest. „Aber offiziell war er noch nicht. Von daher war die damalige Situation etwas verzwickter, zumal es für Rostock um den Aufstieg ging“, erinnert sich Diringer. „Jetzt geht es nur darum, das Spiel zu gewinnen“, fügt er hinzu.

Die Altenholzer, die in den vergangenen Jahren mehrfach auf den Zweitliga-Aufstieg verzichtet hatten, gehören zur erweiterten Drittliga-Spitze. „Ich traue ihnen einen Platz zwischen drei und fünf zu“, meint Diringer, der in Rostock in einer WG mit Jonas Ottsen lebt.

Der 26 Jahre alte Ottsen kennt den TSV ebenfalls aus dem Effeff. Von 2015 bis Dezember 2018 spielte er für Altenholz, ehe er für ein halbes Jahr in die zweite Liga zum VfL Lübeck-Schwartau wechselte. Ganz sicher: Auch er freut sich auf das Duell mit seinem Ex-Verein.

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