16. Januar 2022 / 14:52 Uhr

Magdeburg für Northeim eine Nummer zu groß

Magdeburg für Northeim eine Nummer zu groß

Ferdinand Jacksch
Göttinger Tageblatt
Der Northeimer HC hatte gegen Magdeburg keine Chance.
Der Northeimer HC hatte gegen Magdeburg keine Chance. © Spieker Fotografie
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In seinem ersten Spiel nach der Winterpause hat der Northeimer HC beim Tabellendritten SC Magdeburg II eine 24:32 (10:18)-Niederlage kassiert. Der NHC rangiert damit weiterhin auf Platz sieben der Tabelle in der 3. Handball-Liga, der die Abstiegsrelegation bedeuten würde.

Die 3. Liga der Männer ist endgültig aus der Winterpause zurückgekehrt. In seinem ersten Spiel im neuen Jahr unterlag der Northeimer HC beim Tabellendritten SC Magdeburg II glatt mit 24:32 (10:18). Somit rangiert der NHC mit einem Punkt hinter der TSV Burgdorf II weiterhin auf Platz sieben, der die Abstiegsrelegation bedeuten würde.

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„Das war ein gebrauchter Tag. Wir haben in keiner Phase des Spiels Zugriff gefunden“, klagte Torjäger Sören Lange. „Magdeburg war diesmal für uns einfach eine Nummer zu groß.“ Dies zeichnete sich bereits in der Anfangsphase ab, als die Hausherren vor rund 250 Zuschauern bereits 3:0 (6.) führten, ehe der Northeimer Paul Hoppe nach knapp sieben Minuten das erste Tor der Gäste im neuen Jahr erzielte.

Zu viele Zweikämpfe verloren

Doch das erwies sich lediglich als harmloses Strohfeuer. Die sogenannten Magdeburger Youngsters gingen unbeirrt ihren Weg und drängten den NHC in die Rolle der gelehrigen Schüler. „In der Anfangsphase haben wir zu viele freie Chancen verworfen und ab Mitte der Halbzeit zu viele Zweikämpfe verloren“, sagte Cheftrainer Carsten Barnkothe. Der SCM zog über 5:1 (9.) und 10:3 (15.) bis zum 18:10 zur Pause auf und davon.

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Auch im zweiten Durchgang schien sich das Dilemma fortzusetzen, als der sechsfache Torschütze Felix Eißling zum 22:12 (37.) einlochte und Carl Haake die Magdeburger Führung mit einem seiner neun Treffer zum 24:13 (44.) ausbaute. „In der zweiten Halbzeit konnten wir trotz offensiverer Abwehr nichts mehr aufholen, aber diese zum Ende hin immerhin ausgeglichener gestalten“, erklärte Marc Bode, dem Trainer Barnkothe zusammen mit Matteo Neufing noch „ein gutes Spiel“ bescheinigte.

Verzichten musste der NHC auf Joe Schuster, der bei der luxemburgischen Nationalmannschaft weilt. Dazu fehlten unteranderem auch der verletzte Rafael Pogadl und der angeschlagene Torjäger Jannes Meyer.

NHC-Tore: Stöpler (5), Bode, Neufing (je 4), Lange, Wodarz (je 3), Seekamp (2), Falkenhain, Hoppe, Stancic (je 1). nd

Von Ferdinand Jacksch