10. Januar 2020 / 15:34 Uhr

Handball-EM: DHB-Coach Prokop warnt vor Spanien und erklärt Kastening-Fauxpas

Handball-EM: DHB-Coach Prokop warnt vor Spanien und erklärt Kastening-Fauxpas

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Christian Prokop (r.) hat sich zur kuriosen Situation um seinen Spieler Timo Kastening (l.) geäußert.
Christian Prokop (r.) hat sich zur kuriosen Situation um seinen Spieler Timo Kastening (l.) geäußert. © imago images/Pressefoto Baumann/foto2press/Montage
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Bundestrainer Christian Prokop hat dem spanischen Team vor dem Duell bei der Handball-EM den Favoritenstatus zugeschoben. Zudem nahm er Stellung zum "Auszeit-Vorfall" um seinen Spieler Timo Kastening. Er bezeichnete den Fauxpas als "Wortfindungsstörung".

Die deutschen Handballer weisen Spanien vor dem ersten Topspiel bei der Europameisterschaft am Samstag (18.15 Uhr/ARD) die Favoritenrolle zu. "Spanien ist eine Top-Mannschaft im internationalen Handball, das beweisen sie jedes Turnier", sagte Bundestrainer Christian Prokop am Freitag in Trondheim. "Sie gehen sicher auch ins morgige Spiel als Favorit, sie dürfen in Top-Besetzung spielen." Auch bei der deutschen Mannschaft sind alle Spieler fit. Der nach dem 34:23-Auftaktsieg gegen die Niederlande leicht angeschlagene Paul Drux ist ebenfalls einsatzbereit.

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Die Partie gegen Spanien werde "wirklich ein absoluter Schlager", sagte DHB-Vizepräsident Bob Hanning. "Spanien ist wirklich ein Schlüsselspiel." Die ersten beiden Mannschaften jeder Vorrundengruppe qualifizieren sich für die nächste Turnierphase, die Punkte gegen das ebenfalls qualifizierte Team werden mitgenommen.

Da Spanien und Deutschland die Favoriten auf den Einzug in die Hauptrunde sind, würde die DHB-Auswahl bei einem Erreichen der Hauptrunde also sehr wahrscheinlich die Plus- oder Minuspunkte aus der Partie gegen die Iberer mitnehmen.

Prokop äußert sich zum Kastening-Fauxpas

Warum er während einer Auszeit den Namen seines Spielers Timo Kastening vergaß, hat Handball-Bundestrainer Christian Prokop mit einem Tag Abstand neu begründet. "Ich hab's mir auch nochmal angeschaut. Es ist, glaube ich, menschlich, das versteht jeder, dass man in bestimmten Situationen eine Wortfindungsstörung hat", sagte der 41-Jährige mit einem Schmunzeln am Freitag in Trondheim. "Ich habe Timo gesucht, ihn aber nicht gefunden."

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Einen Tag zuvor war während des EM-Spiels gegen die Niederlande (34:23) live im ZDF zu sehen, wie Prokop der Name von Kastening während einer Auszeit nicht einfiel. "Äh, äh, wie heißt du?", hatte er den verdutzten Rechtsaußen von der TSV Hannover-Burgdorf gefragt. Kurz nach dem Spiel sagte der Bundestrainer, dass das nur ein Spaß gewesen sei und er damit eine Reaktion der Mannschaft habe einfordern wollen.

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