26. Mai 2019 / 09:54 Uhr

Burgwedels Trainerduo Behnke/Kastening im Interview: "Haben ein Team geschaffen"

Burgwedels Trainerduo Behnke/Kastening im Interview: "Haben ein Team geschaffen"

Uwe Serreck
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Burgwedels Trainer Kay Behnke (links) und Marius Kastening blicken auf einen erfolgreichen Kampf um den Klassenerhalt zurück - und zuversichtlich auf die bevorstehende Spielzeit.
Burgwedels Trainer Kay Behnke (links) und Marius Kastening blicken auf einen erfolgreichen Kampf um den Klassenerhalt zurück - und zuversichtlich auf die bevorstehende Spielzeit. © privat
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Nach der erfolgreichen Aufholjagd in der Rückrunde werden Marius Kastening, der die nötige B-Lizenz besitzt, und Kay Behnke die Burgwedeler Handballer auch in der neuen Drittligasaison betreuen. Im Interview mit dem SPORTBUZZER spricht das Spielertrainerduo über seine Aufgabe – und wagt einen Ausblick.

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Herr Behnke und Herr Kastening, wie fällt Ihr Rückblick aus? Was war der Schlüssel zum Klassenerhalt?

Behnke: Sehr positiv. Wir haben immer geglaubt, dass wir es schaffen können. Der Rest der Welt allerdings nicht wirklich (lacht). Der große Vorteil war, dass alle in der Mannschaft wussten, dass sie noch mehr Gas geben müssen.

Kastening: Viele haben gesagt, ihr macht euren Namen kaputt, wenn ihr absteigt. Das Wichtigste war: Wir haben ein Team geschaffen.

Herr Behnke, durch Ihre Verletzung haben Sie bis auf die letzten beiden Spiele durchgehend auf der Bank gesessen. Wie war das?

Behnke: Das war brutal viel Stress. Als Spieler war ich in den letzten Jahren nie mehr aufgeregt. Das erste Spiel gegen meinen Ex-Klub Hildesheim war ganz schlimm. Da war ich hinterher total fertig. Der Sieg gegen die Eintracht war enorm wichtig für uns.

Kastening: Da man immer an viele andere Dinge denkt als die Spieler, war bei mir nach dem Abpfiff immer eine gewisse Leere im Kopf.

Wie sehen Sie Ihre Aufgabe in der neuen Saison?

Behnke: Grundsätzlich werden wir auch auf dem Feld sein.

Kastening: Der Kader ist bewusst größer gestaltet, um uns etwas zurücknehmen zu können. Mit Marvin Pfeiffer und Steffen Schröter haben wir zwei weitere Spieler für die Mitte. Da kann ich auch mal einige Angriffe draußen bleiben. In der Vorbereitung sind wir aber voll dabei. Da hilft uns ja noch Lütti (Torwarttrainer Jörg Uwe Lütt, Anm. d. Red.). Vor allem wollen wir aber vernünftig unsere Arbeit machen und Spaß haben.

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Der HHB heißt künftig Dataliner Handball. Wie sehen Sie den neuen Namen?

Behnke: Ich denke, das ist ein guter Schritt für den Handball in Burgwedel. Wir werden dadurch aber nicht einen Punkt mehr oder weniger holen.

Kastening: Wir müssen aber abwarten, wie sich das entwickelt und vom Umfeld angenommen wird.

Bis auf Marvin Pfeiffer haben alle Neuzugänge einen lokalen Hintergrund. Erhoffen Sie sich dadurch eine Steigerung der zumeist doch mageren Zuschauerzahlen?

Behnke: Klar, wenn alle Familie und Freunde mitbringen, wird auf der Tribüne mehr los sein.

Kastening: Beim wichtigen Spiel gegen Bernburg waren schon mehr Fans in der Halle. Das hat Spaß gemacht und einen Schub gegeben.

Und was erhoffen Sie sich von den Neuzugängen? Johannes Marx hat gesagt, dass er optimistisch ist, oben mitzuspielen.

Behnke: Alle bringen Drittligaerfahrung mit, deshalb wollen wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Aber ich tue mich schwer damit zu sagen, wir sind jetzt oben dabei. Dazu kann zu viel passieren, und die Staffel wird wieder sehr stark sein.

Kastening: Der große Vorteil ist allerdings, dass wir eine Blockbildung haben, weil die Jungs in Burgdorf zusammengespielt haben. Eine lange Eingewöhnungszeit brauchen wir nicht. Aber trotzdem muss man abwarten, wie die Integration läuft.

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