24. März 2021 / 13:00 Uhr

Burgwedel plant die Zukunft: Czens kehrt zurück, Kader bleibt wohl beisammen

Burgwedel plant die Zukunft: Czens kehrt zurück, Kader bleibt wohl beisammen

Uwe Serreck
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Christopher Czens setzt künftig wieder für Burgwedel zum Wurf an.
Christopher Czens setzt künftig wieder für Burgwedel zum Wurf an. © Mirko Haendel
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Die Burgwedeler Handballer hoffen, nach Ostern endlich wieder gemeinsam trainieren zu dürfen. Derweil bastelt Spielertrainer Marius Kastening fleißig am künftigen Gesicht der Mannschaft: Christopher Czens ist der erste Neue, er kommt aus Lehrte zurück. Und: Der Kader bleibt wohl beisammen.

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Seit dem Saisonabbruch der 3. Liga im November trainieren die Spieler von Handball Hannover-Burgwedel nur individuell, weil der Klub sich die regelmäßigen Tests nicht leisten kann. Nach Ostern soll das Mannschaftstraining endlich wieder losgehen. „Ich bin im Austausch mit der Stadt Großburgwedel im Hinblick auf das Hygienekonzept“, sagt Spielertrainer Marius Kastening.

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Während der Trainingsstart noch offen ist, steht der erste Neuzugang fest. Vom Oberligisten Lehrter SV kommt Christopher Czens zu seinem Heimatverein zurück. Wann der Neue sein erstes Spiel bestreitet, ist indes unklar. Czens hatte seit längerem Knieprobleme – eine MRT-Untersuchung brachte die bittere Diagnose Kreuzbandriss. Darüber hinaus besteht die Hoffnung, dass es gelingt, den Kader nach einem infolge der Insolvenz äußerst turbulenten Jahr 2020 zusammen zu halten. „Wir sind in intensiven Gesprächen mit unseren Spielern“, sagt Kastening.

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Genauso wichtig ist die Besetzung des neuen Vorstands des Klubs. Es gibt Kandidaten, die Karsten Hoppenstedt und Karsten Höhns ersetzen. Über die Namen hüllt sich Kastening allerdings noch in Schweigen: „Dazu kann ich noch nichts sagen.“ Sofern es die Corona-Regeln zulassen, soll die nötige Hauptversammlung als Präsenzveranstaltung stattfinden. Stichtag ist der 15. Mai.

Derweil hat Marius Kastening die handballfreie Zeit für eine Stammzellenspende genutzt. „Das ist echt eine coole Sache.“ Vor drei Jahren ließ sich der 27-Jährige registrieren, vor Weihnachten kam der entscheidende Anruf. „Vielleicht kann ich einem Menschen das Leben“, hofft der Coach.