14. Januar 2022 / 16:14 Uhr

Vorerst keine Zauberei in Burgwedel unter neuem Coach Schröter

Vorerst keine Zauberei in Burgwedel unter neuem Coach Schröter

Uwe Serreck
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Will gegen Spitzenreiter TuS Vinnhorst sein Team möglichst lang im Spiel sehen: Handball Hannover-Burgwedels neuer Trainer Carsten Schröter.
Will gegen Spitzenreiter TuS Vinnhorst sein Team möglichst lang im Spiel sehen: Handball Hannover-Burgwedels neuer Trainer Carsten Schröter. © Michael Plümer/ Christian Hanke
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In der 3. Liga fliegt am Wochenende endlich wieder der Ball. Carsten Schröter, der neue Trainer von Handball Hannover-Burgwedel, feiert am Samstag (18 Uhr) im Derby bei Tabellenführer TuS Vinnhorst seine Premiere. Zwei Wochen ist der ­60-Jährige jetzt im Amt und „bisher sehr zufrieden“, wie sich die Mannschaft in der Zusammenarbeit präsentiert.

Das Spiel in Vinnhorst kommt ihm daher gelegen. „Wir haben keinen Druck, und es ist für uns ein gutes Spiel, um nach der Spielpause wieder in unseren Rhythmus zu kommen“, sagt Schröter. Weil die heimische Halle in Großburgwedel in der letzten Ferienwoche gesperrt war, konnte der neue Mann auf der Bank noch nicht wirklich viel bewegen. Auch in den nächsten Wochen wird er lediglich kleinere taktische Veränderungen vornehmen.

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Wunderdinge dürfe man von ihm nicht erwarten. „Ich bin ja kein Harry Potter“, sagt der neue Coach. Vielmehr wird es für ihn darum gehen, ein Konzept zu entwickeln, um den Ausfall von Marc Godon zu kompensieren. Der Rückraumspieler, der studienbedingt seinen Abschied zum Saisonende angekündigt hat, fällt aufgrund einer Schulterverletzung zumindest bis Ende Februar aus. Ein dickes Fragezeichen steht auch hinter dem Einsatz von Spielmacher Marius Kastening, den ebenfalls die Schulter zwickt. Immerhin: Torhüter Eric Frommeyer, der im Dezember mit einem Fingerbruch fehlte, ist wieder voll im Training und wird am Samstag zwischen die Pfosten zurückkehren.

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„Wir sind absoluter Underdog“

Die Rollen im Derby könnten auf dem Papier dennoch nicht klarer verteilt sein. „Wir sind absoluter Underdog“, sortiert Schröter die Kräfteverhältnisse ein. Er hofft trotzdem, dass seine Mannschaft dem Favoriten so lange wie möglich Paroli bieten kann und sich die Gastgeber nicht schon in den ersten Minuten deutlich absetzen.