08. September 2019 / 12:14 Uhr

Handball-Oberliga: VfL-Frauen starten furios, dann zieht Rohrsen davon

Handball-Oberliga: VfL-Frauen starten furios, dann zieht Rohrsen davon

Jakob Schröder
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Erfolgreichste VfL-Werferin: Fabienne Kohn traf achtmal für Wolfsburg.
Erfolgreichste VfL-Werferin: Fabienne Kohn traf achtmal für Wolfsburg. © Gero Gerewitz
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Zwar holten die Oberliga-Handballerinnen des VfL Wolfsburg am ersten Spieltag der neuen Saison keine Punkte beim MTV Rohrsen, unzufrieden war aber trotzdem niemand.

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Der VfL Wolfsburg startete furios

Beim Aufstiegsfavoriten schlug sich der VfL in einer lange spannenden Begegnung mit 27:31 (15:14) trotz der Pleite achtbar.

Wolfsburg startete furios und führte nach weniger als zehn Minuten mit 8:3 – Titelanwärter Rohrsen schüttelte den anfänglichen Schrecken ab und kämpfte sich zurück in die Begegnung.

Knappe Pausenführung

Der VfL spielte über weite Strecken der ersten Hälfte fehlerfrei und nahm so eine knappe, aber verdiente Führung mit in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich dann, warum Rohrsen mit Fug und Recht auf den Aufstieg in die 3. Liga drängt. Während sich beim VfL in der zweiten Hälfte häufiger technische Fehler und Ballverluste einschlichen, bot der MTV eine fehlerfreie Leistung. Wolfsburgs Mittelblock bekam die Kreisläuferin des Gegners, Paula Abel, nicht in den Griff und sah den Vorsprung dahinschmelzen.

Jetzt zieht der MTV Rohrsen davon

Rohrsen glich aus und zog unaufhaltsam davon – der MTV-Erfolg ging am Ende in Ordnung. „Ich schaue mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf das Spiel zurück“, so Wolfsburgs Trainer Oliver Bült. „Wir haben gezeigt, dass wir die Qualität von einem Team wie Rohrsen mitgehen können“, lobte der Trainer. „Leider haben wir aber auch noch zu viele Defizite im Abwehrverbund gehabt, eine Schwächephase in der zweiten Hälfte hat uns dann einen Punktgewinn gekostet.“

Im ersten Heimspiel der neuen Saison empfängt der VfL am kommenden Wochenende den MTV Peine. Da will Bült mit seinem Team an die Leistung in Rohrsen anknüpfen: „Wir müssen unsere Fehlerquote minimieren. Wenn wir noch konstanter werden, haben wir gute Chancen auf einen Sieg.“

VfL: Tornow, Bausewein – N. Hänsel (1), Drotleff (2), Neumann, Kohn (8), Lindner (5), J. Hänsel, Heyne (1), Fanslau (3), Lösky (1), Järke (2), Behne-Wiswe (4), Kohnert.

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