01. September 2020 / 09:21 Uhr

Personalnot bei HSV-Handballern – TuS Vinnhorst und TSV-Nachwuchs gut

Personalnot bei HSV-Handballern – TuS Vinnhorst und TSV-Nachwuchs gut

Uwe Serreck
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Lukas Quedenbaum vom HSV Hannover hat sich verletzt.
Lukas Quedenbaum vom HSV Hannover hat sich verletzt. © Maike Lobback
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Die Handballer des HSV Hannover haben ein Wochenende zum Vergessen hinter sich gebracht. Bei Drittliga-Konkurrent TuS Vinnhorst überzeugten besonders die Neuzugänge. Den A-Junioren der TSV Burgdorf fehlten beim zweiten Testspiel die Körner.

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Es ist ein verkorkstes Wochenende für die Drittligahandballer des HSV Hannover gewesen. Das enttäuschende 29:29 (14:15) gegen Oberligist HSG Nienburg trat angesichts der immer länger werdenden Verletzungsliste in den Hintergrund. Außer Lukas Quedenbaum (Rückenprobleme) und Kevin Klages (Anriss der Bizepssehne) mussten Kapitän Hendrik Benckendorf (Rippenprellung) und Philip Müller (Schulter verdreht) passen. Jetzt fallen auch noch Maxi Forst (Bänderriss) und Joel Wolf aus, der im folgenden Spiel gegen den 1. VfL Potsdam vom Platz humpelte.

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Bis dahin führte der HSV gegen den Mitfavoriten der Staffel Nord-Ost, ein 0:5-Lauf brachte die 18:20-Niederlage. Mit nur noch acht gesunden Feldspielern gab es ein 16:16 gegen Oberligist SF Söhre. Die Ausfälle sind für Trainer Robin John eine Katastrophe: „Vor allem in der jetzigen Phase, vor wir uns einspielen wollten.“

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Vinnhorst macht gutes Spiel

Der TuS Vinnhorst überzeugte in seinem ersten Test mit einem 23:23 (15:14) gegen Potsdam. Erst acht Sekunden vor Schluss glichen die Gäste aus. Interimstrainer Clife Beyer-Pohl war trotzdem zufrieden: „Es war ein gutes Spiel von uns.“ Gute Noten verteilte er an die Neuen. Torhüter Mustafa Wendland vernagelte nach der Pause das Tor, Maurice Lungela wirbelte im Rückraum und Maurice Dräger überzeugte in der Deckung. „Ein absoluter Gewinn.“

Erfolgreich haben die A-Junioren der TSV Burgdorf zwei Testspiele abgeschlossen. Zunächst gelang beiden Männern des TvdH Oldenburg (Oberliga Nordsee) ein 28:27 (15:13). Weil mit Nils Schröder, Justus Fischer, Benjamin Kehl, Tom Folger und Lennard Rehberg gleich fünf Verletzte ersetzt werden mussten, war Trainer Sven Gennburg äußerst zufrieden: „Trotz der fehlenden Breite im Kader haben wir ein hohes Tempo vorgelegt und eine aggressive Deckung mit erfreulich starkem Umschaltspiel gezeigt.“ Beste Torschützen waren Luc Depping mit acht und Lukas Friedhoff mit sieben Treffern.

Am Ende fehlen die Körner

Gegen den Bundesliga-Konkurrenten HC Bremen setzte sich der TSV-Nachwuchs keine 24 Stunden später mit 29:24 (16:11) durch. „Wir haben sehr gut angefangen, sind schnell mit sieben Toren davongezogen. Dann hat sich allerdings der Kräfteverschleiß bemerkbar gemacht“, sagte der Coach. Eine Fußverletzung von Kjell Maelecke verringerte die Anzahl der einsatzbereiten Spieler. Überragender Burgdorfer Torschütze war Lukas Friedhoff, der 14-mal traf. Für beide Begegnungen verteilte Gennburg ein Sonderlob an sein Torhütergespann Lukas Reichenbach und Yannis Pätz.